Badestrand und Zeltplatz geplant Noch viel Arbeit auf Papenburger Campingplatz

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Im Winterschlaf liegt derzeit der Papenburger Campingplatz am Poggenpoel. Bis Ende März soll der Platz weiter umgestaltet werden. Foto: Christoph AssiesIm Winterschlaf liegt derzeit der Papenburger Campingplatz am Poggenpoel. Bis Ende März soll der Platz weiter umgestaltet werden. Foto: Christoph Assies

Papenburg. Bis Ende März sollen auf dem Papenburger Campingplatz am Poggenpoel ein neuer Badebereich und ein Zeltplatz entstehen. Etwa ein Viertel einer groß angelegten Neuausrichtung und Sanierung der Anlage ist bereits abgeschlossen.

"Wir müssen noch eine ganze Menge dort bewegen", sagt Jürgen Brelage von der Zentralen Gebäudeverwaltung der Stadt Papenburg im Gespräch mit unserer Redaktion. Die weitere Entwicklung des Campingplatzes soll der Verwaltung zufolge in zwei weiteren Schritten erfolgen. Für den kommenden Herbst steht eine Bewertung des Platzes vom niedersächsischen Campingverband an.

Den Plan zur Umgestaltung des Campingplatzes in Papenburg zeigt Jürgen Brelage von der Zentralen Gebäudeverwaltung der Stadtverwaltung. Foto: Christoph Assies

Nach der Rodung einer Pappel-Reihe sind in diesem Jahr neue Bepflanzungen auf dem Gelände geplant. "Die Bäume waren eine Gefahr, gerade bei Sturm. Darum mussten sie gefällt werden", erklärt Brelage. Sobald es die Witterung zulässt, sollen auf dem Campingplatz Arbeiten für ein einen neuen Zeltplatz im hinteren Bereich des Platzes und für neue Stellplätze für Dauercamper beginnen. "Zudem wollen wir am See einen Sandstrand und einen Weg entlang des See schaffen", erklärt Brelage. Durch das Schließen eines Gewässerzuleiters habe der See eine gute Wasserqualität und einen guten Fischbestand. "Darum haben sich unsere Dauercamper gekümmert", so der Verwaltungsmitarbeiter.

Ein Sandstrand soll am See des Campingplatzes entstehen. Bis Ende März soll er fertig sein. Foto: Christoph Assies

Die Stimmung unter den Dauercampern ist Brelage zufolge wieder gut. Im Jahr 2017 hatte die Stadt auf dem Campingplatz das Dauercampen aus Brandschutzgründen untersagt und damit für eine Auseinandersetzung zwischen Campern und der Behörde gesorgt, die hohe Wellen schlug. "Wir haben damals nicht so viele Dauercamper verloren, wie wir gedacht haben. Die damals negative Stimmung ist ins Positive gekippt und wir erwarten nun im April auch einige neue Dauercamper auf dem Platz", erklärt Brelage, dem nach der Übernahme der Anlage durch die Stadt zwei Vollzeit-Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin auf Teilzeit zur Verfügung stehen. "Das Team vor Ort ist sehr wichtig und ich bin sehr froh darüber, wie sich der Campingplatz in den letzten eineinhalb Jahren entwickelt hat", sagt Brelage.

Neue Wohnmobilstellplätze wurden bisher gut angenommen

Getan habe sich auch schon einiges. "Wir haben im hinteren Bereich Sand aufgefahren, Drainagen für die bessere Entwässerung gelegt und die Wege neu hergestellt", erklärt Brelage. Der moorige Untergrund des Areals sei zuvor für "sehr nasse" Stellplätze verantwortlich gewesen. 

Bereits seit dem vergangenen Jahr fertig ist der Parkplatz vor dem Rezeptionsgebäude mit zehn Stellplätzen für Wohnmobile, die Brelage zufolge auch "schon sehr gut angenommen" worden seien. 

Eine weitere Fläche für Wohnwagen soll 2020 fertig sein. "Der Optimalfall wäre es, wenn wir dort dann zur Saison 2020 fertig sein könnten", sagt Brelage. Aktuell werde für den Bereich vom Landkreis Emsland ein Gutachten erstellt, ob dort schützenswerte Tierarten heimisch seien.


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