Team in Papenburg koordiniert bei Bedarf Garantie-Ingenieur der Meyer Werft weiter an Bord der "AIDAnova"

Unternimmt seit Dezember Kreuzfahrten rund um die Kanarischen Inseln: Die auf der Papenburger Meyer Werft gebaute "AIDAnova". Unser Foto zeigt das Kreuzfahrtschiff beim Erstanlauf der Insel Teneriffa. Foto: AIDA CruisesUnternimmt seit Dezember Kreuzfahrten rund um die Kanarischen Inseln: Die auf der Papenburger Meyer Werft gebaute "AIDAnova". Unser Foto zeigt das Kreuzfahrtschiff beim Erstanlauf der Insel Teneriffa. Foto: AIDA Cruises

Papenburg. Das jüngste Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft, die "AIDAnova" ist seit Dezember für Kreuzfahrten rund um die Kanarischen Inseln unterwegs. Für ein Jahr mit an Bord ist auch ein Garantie-Ingenieur der Papenburger Schiffbauer, der die "Nacharbeiten" koordiniert.

Wie Werftsprecher Günther Kolbe auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte, sei bei jedem neuen Schiff der Meyer Werft für zwölf Monate nach der Übergabe ein Vertreter der Abteilung "Qualität und Garantie" mit an Bord. 

"Der Kollege kümmert sich in der ersten Zeit nach der Ablieferung um letzte offene Punkte, die erledigt werden müssen. Das ist ein ganz normaler Vorgang, das auch nach der Abnahme durch die Reederei immer noch einzelne Dinge abgearbeitet werden", so Kolbe. In Zusammenarbeit mit Zulieferunternehmen der Meyer Werft würden diese Arbeiten dann Schritt für Schritt erledigt. Darüber hinaus sei der Garantie-Ingenieur während des ersten Jahres mit einem neuen Schiff für die Reedereien der erste Ansprechpartner der Werft. (Weiterlesen: Ermittlungen nach Brand auf "AIDAnova" laufen noch)

Welche Arbeiten auch nach der Ablieferung eines Meyer-Kreuzfahrtschiffes noch erledigt werden zeigt dieses Foto, das an Bord der 2014 gebauten "Norwegian Getaway" entstanden ist. Hier wurden Wandbemalungen auf dem Pooldeck vollendet, obwohl schon Passagiere an Bord waren. 

Ein Arbeiter vollendet Wandbemalungen auf dem Pooldeck der "Norwegian Getaway". Foto: Christoph Assies

In Papenburg kommen bei dem Team der Fachabteilung Kolbe zufolge immer mal wieder Anfragen von Reedereien, die in den vergangenen Jahren Schiffe aus Papenburg bekommen haben. "Wenn beispielsweise ein bestimmtes Teil ausgetauscht werden muss, erledigen wir das für unsere Kunden von hier, setzen uns mit den Partnerunternehmen in Verbindung und schicken die Teile dann nach Gesprächen mit Hafenagenten in den jeweiligen Hafen, wo sich das Kreuzfahrtschiff befindet", erklärt Kolbe. (Weiterlesen: So sieht es an Bord der AIDAnova aus)

Eher selten kommen Kolbe zufolge Anfragen von Schiffen, die in den frühen Jahren des Kreuzfahrtschiffbaus in Papenburg entstanden sind. "Das liegt auch daran, dass die Kunden zu jedem Schiff umfassende Unterlagen bekommen, in denen aufgeführt ist, welche Teile von welchem Hersteller an Bord verbaut sind", erklärt der Sprecher weiter.



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