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11.01.2019, 06:09 Uhr KOMMENTAR

Zu Flüchtlingen in Ausbildung: Hürden abbauen

Von Gerd Schade


Voll hinter Ibrahim Diallo (l.) stehen (von links) Bernd Busemann, Michael Kuhr, Ursula Mersmann (HÖB-Vorsitzende), Udo Keilen (stellvertretender BBS-Schulleiter), Stefanie Book, Thomas Südbeck, Katharina Sandmann, Daniela Schmidt (Agentur für Arbeit), Heinrich Albers (Firma Kuhr), Andrea Helmer (HÖB-Bildungsreferentin) und Daniela Wilkens (Firma Kuhr). Foto: Gerd SchadeVoll hinter Ibrahim Diallo (l.) stehen (von links) Bernd Busemann, Michael Kuhr, Ursula Mersmann (HÖB-Vorsitzende), Udo Keilen (stellvertretender BBS-Schulleiter), Stefanie Book, Thomas Südbeck, Katharina Sandmann, Daniela Schmidt (Agentur für Arbeit), Heinrich Albers (Firma Kuhr), Andrea Helmer (HÖB-Bildungsreferentin) und Daniela Wilkens (Firma Kuhr). Foto: Gerd Schade

Papenburg. Integration von Flüchtlingen in Ausbildung ist kein Selbstläufer, wie das Musterbeispiel aus Papenburg zeigt. Ein Kommentar.

Auf der einen Seite viele Betriebe auch im nördlichen Emsland, die händeringend Auszubildende suchen und auf der anderen Flüchtlinge, die gerne eine Lehre machen wollen: Das müsste doch eigentlich wunderbar zusammenpassen. Doch so einfach, wie es auf dem Reißbrett erscheint, ist es in Wirklichkeit nicht.

Damit Musterbeispiele wie das des 20-jährigen Guineers Ibrahim Diallo, der bei der Firma Kuhr in Papenburg erfolgreich ins Berufsleben gestartet ist, keine Einzelfälle bleiben, müssen viele Rädchen ineinandergreifen. Dazu gehört auch, Hürden abzubauen – und zwar nicht nur sprachliche und bürokratische. Die Hemmschwellen für Betriebe, motivierte Menschen mit Fluchterfahrung einzustellen, müssen so niedrig wie möglich gehalten werden. Projekte wie die des „Überbetrieblichen Integrationsmoderators“ zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt können dabei helfen. Sie sind aber keine Selbstläufer.


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