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26.12.2018, 18:56 Uhr KOMMENTAR

Papenburg, Rhede und Lehe auf dem richtigen Weg

Von Christian Belling


Das Dorfgemeinschaftshaus in Brual soll saniert und erweitert werden. Foto: Christian BellingDas Dorfgemeinschaftshaus in Brual soll saniert und erweitert werden. Foto: Christian Belling

Papenburg. Seit 2016 machen sich Papenburg, Rhede und Lehe auf den Weg, um die Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam zu meistern. Ein Kommentar.

Im dritten Jahr in Folge generiert das Netzwerk „Aschendorf, Herbrum, Rhede und Lehe - gemeinsam aktiv für die Zukunft“ nun schon Fördermittel, um Projekte vor Ort im Rahmen des demografischen Wandels angehen zu können.

Dabei handelt es sich um Großvorhaben, die für kleine Ortschaften kaum alleine zu stemmen sind. Und weil Fördergelder deutlich einfacher einzuwerben sind, wenn ein größerer Verbund dahintersteht, macht die Kooperation Sinn. Doch nicht nur aus diesem Grund.

Der demografische Wandel stellt alle Kommunen gleichermaßen vor große Herausforderungen, die nicht an den Ortsgrenzen Halt machen. Sich über Entwicklungen in den einzelnen Kommunen auszutauschen und mögliche alternative Wege aufzuzeigen, ist richtig und notwendig. Zu schauen, wie andere Gemeinden die Sache anpacken, an Lösungen arbeiten oder auch Fehler machen, ist für den Bürgermeister im Nachbarort mehr als lehrreich, um den Weg für das eigene Dorf vorzugeben.

Die Zusammenarbeit mit den Kommunen laufe hervorragend, lobt Rhedes Bürgermeister Gerd Conens. Auch ein Grund dafür, warum in Brual mit der jetzt vorgesehenen Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses ein „lang gehegter Wunsch“ in Erfüllung geht. Und auch in Lehe und Herbrum wird fleißig an der konkreten Ausarbeitung der Pläne für die Vorhaben gearbeitet. Die Fördergelder dafür, stehen jedenfalls bereit.


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