Drei Vereine begünstigt Aschendorfer Frauenbund spendet 3750 Euro

Von Michael Sterk

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3750 Euro hat das Leitungsteam des KDFB durch die Herbstsammlung zusammenbekommen. Die Vereine Leukin und Leben ohne Lepra sowie die örtliche St. Amandus-Kirche erhielten jeweils ein Drittel der Summe. Foto: Michael Sterk3750 Euro hat das Leitungsteam des KDFB durch die Herbstsammlung zusammenbekommen. Die Vereine Leukin und Leben ohne Lepra sowie die örtliche St. Amandus-Kirche erhielten jeweils ein Drittel der Summe. Foto: Michael Sterk

stmi Aschendorf. Die Zweigstelle Aschendorf des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) hat insgesamt 3750 Euro gespendet. Mit jeweils 1250 Euro wurden der Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder „Leukin“, der Verein „Leben ohne Lepra“ und die St.-Amandus-Kirche in Aschendorf begünstigt.

Das Geld kam durch die alljährliche Herbstsammlung des KDFB zusammen, bei dem Mitglieder sechs Wochen lang von Tür zu Tür gehen und Spenden sammeln. „Das eignet sich besonders gut zu dieser Zeit, wo die Hände und die Herzen offener sind“, sagte Angelina Gerdes, zweite Vorsitzende des Vereins.

Das Ziel des Vereins Leukin ist es, geeignete Spender für leukämiekranke Kinder zu finden. „Im nächsten Jahr wollen wir viele Schultypisierungen durchführen“, erklärte die Vorsitzende Anna Fennen mit Blick auf das Jahr 2019. Die Spende des KDFB wird für dieses Projekt verwendet, so Fennen. „Jede Typisierung kostet 35 Euro“, ergänzte sie.

Der Verein „Leben ohne Lepra“ setzt sich für an Lepra und Tuberkulose erkrankte Menschen ein, sagte die Vorsitzende Thea Muckli. Dazu arbeiten die Mitglieder daran, für Menschen in Indien bessere Lebensverhältnisse durch medizinische Versorgung, Verbesserung der hygienischen Umstände und eine Chance auf Bildung zu schaffen.

Laut Pastor Hermann Prinz war es die Idee des KDFB, der St. Amandus-Kirche ein Drittel der Gesamtsumme von 3750 Euro zukommen zu lassen. Damit sollen die Kniebänke in der kleinen Kirche mit Polstern versehen werden, da es besonders für ältere Menschen schmerzhaft sei, sich zum Beten hinzuknien.

Die Mitglieder des KDFB feierten in diesem Jahr ihr 90-jähriges Vereinsbestehen, so die zweite Vorsitzende Gerdes. Zurzeit sind mehr als 240 Frauen Teil der Gruppe, die Tore seien jedoch immer offen für neue Mitglieder.


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