Auf dem Weg zur Umweltschule Papenburger Schüler pflanzen Bäume im Stadtpark

Von Michael Sterk


Papenburg. stmi Papenburg. Die Papenburger Michaelschule strebt den Titel „Umweltschule in Europa“ an. Auch deshalb haben Schüler und Lehrer jetzt gemeinsam mit dem Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ), dem Naturschutzbund (Nabu) und der Stadt Papenburg Lindenbäume im Stadtpark gepflanzt.

Der Titel „Umweltschule in Europa“ wird Schulen verliehen, die mindestens zwei Umweltprojekte durchführen und dokumentieren. Eine Jury entscheidet dann, ob die Auszeichnung verliehen wird.


Aus der Michaelschule meldeten sich zehn Acht- und Neuntklässler freiwillig, um im Stadtpark 15 Linden zu pflanzen. „Es macht einfach Spaß, draußen zu sein, mit anzupacken und der Umwelt zu helfen“, sagte der Neuntklässler Jan-Malte Pahl. Beim Einpflanzen der Bäume halfen Karl-Heinz Augustin von Nabu und Richard Stern von der städtischen Gärtnerei.

Die Pflanzaktion fand zugleich im Zeichen der Papenburger Blumenschau 2019 statt, wie Margret Korte, die Projektleiterin des Umweltausschusses der Michaelschule, erklärte. „Mit der Pflanzung der Bäume haben die Schüler ein sehr sichtbares Zeichen gesetzt“, lobte Izabela Dulis, Klimaschutzmanagerin für Papenburg, Dörpen und Rhede die Kinder.

Die Stadt Papenburg beauftragte unterdessen die Historisch-Ökologische Bildungsstätte, während der Blumenschau ein Bildungsangebot mit 100 Programmpunkten zu organisieren, wozu auch das RUZ einen Teil beitragen wird, so Kirsten Kuhlmann, Koordinatorin beim RUZ. Rund drei Viertel der Angebote würden sich speziell an Kinder und Jugendliche richten. Teil des Programms sind Kuhlmann zufolge Themen wie Plastikmüll im Meer und Zukunft der Bienen. Auch ein Kurs über Kräuter werde angeboten. Die Baumpflanzaktion empfinde Kuhlmann als schöne Vorbereitung für die Blumenschau.

Linden könnten einer Vielzahl von Insekten, Vögeln und auch Fledermäusen einen Unterschlupf bieten, erklärte Karl-Heinz Augustin. Deshalb helfe ihre Pflanzung der Artenvielfalt in Papenburg. Außerdem rundeten sie die Ästhetik des Parks ab, meinte Richard Stern. Finanziert wurden die 15 Winterlinden von der Stadt.


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