Erste Gäste gehen am 19. Dezember an Bord Meyer Werft übergibt "AIDAnova" am Mittwoch

Die "AIDAnova" soll am Mittwoch in Bremerhaven von der Meyer Werft an AIDA Cruises übergeben werden. Foto: Daniel Gonzalez-TepperDie "AIDAnova" soll am Mittwoch in Bremerhaven von der Meyer Werft an AIDA Cruises übergeben werden. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Papenburg/ Eemshaven. Nach Verzögerungen bei der Fertigstellung, einem Feuer in zwei Kabinen an Bord und der Absage von Vorpremieren-Kreuzfahrten und der Jungfernfahrt, wird das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" von der Papenburger Meyer Werft am Mittwoch in Bremerhaven an die Rostocker Reederei AIDA Cruises übergeben.

Peter Hackmann, Sprecher der Meyer Werft, bestätigte auf Nachfrage Informationen unserer Redaktion, wonach sich das weltweit erste komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff am Dienstagabend vom niederländischen Eemshaven auf dem Weg nach Bremerhaven machen wird.

"Dort findet am Mittwoch am Columbus Cruise Center die Übergabezermonie mit der Reederei statt", so Hackmann. Danach werde die "AIDAnova" sich auf den Weg nach Teneriffa machen, wo am 19. Dezember die ersten Gäste an Bord des 337 Meter langen und 42 Meter breiten Schiffes gehen werden. 

Die "AIDAnova" ist das erste Schiff einer Serie von insgesamt neun für den AIDA-Mutterkonzern Carnival Corporation, die für verschiedene Carnival-Marken in Dienst gestellt werden und vollständig mit LNG betrieben werden. Auf der Werft Meyer Turku, dem Tochterunternehmen der Papenburger Schiffbauer, ist aktuell die "Costa Smeralda" für die italienische Carnival-Marke Costa Crociere im Bau, die im Oktober 2019 abgeliefert werden soll.

Für AIDA Cruises werden in Papenburg noch zwei baugleiche Schwesterschiffe der "AIDAnova" gebaut, die im Frühjahr 2021 und im Frühjahr 2023 abgeliefert werden sollen.

Die "AIDAnova" ist das erste Kreuzfahrtschiff in der Geschichte des Kreuzfahrtschiffbaus bei der Meyer Werft, das nicht termingerecht abgeliefert werden konnte. Ursprünglich hätte der neue Ozeanriese am 15. November übergeben werden sollen. Die Komplexität des neuartigen Schiffstyps war laut Werft daher der Faktor, der die Arbeiten verzögerte.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN