Altbau abgerissen – Neue Zuwegung Quartiersentwicklung St. Josef in Papenburg schreitet voran

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Abgerissen wurde der Altbau am Grader Weg 70 in Papenburg im Zuge des Projekts zur Quartiersentwicklung St. Josef im Vosseberg. Foto: Klaus DieckmannAbgerissen wurde der Altbau am Grader Weg 70 in Papenburg im Zuge des Projekts zur Quartiersentwicklung St. Josef im Vosseberg. Foto: Klaus Dieckmann

Papenburg. Der Abriss des in die Jahre gekommenen Wohnhauses am Grader Weg 70 ist ein sichtbares Zeichen für den Fortgang der Quartiersentwicklung St. Josef im Vosseberg in Papenburg. Über das frei werdende Grundstück wird unter anderem die Zuwegung zu einem neuen inklusiven Kindergarten erfolgen.

Die Errichtung der sechsgruppigen Tagesstätte bildet den Einstieg in das Projekt Quartiersentwicklung der Pfarrei St. Antonius. Die Kita entsteht nach den städtebaulichen Planungen in etwa auf Höhe des Gotteshauses. Erstellt wird die Einrichtung in Regie des St.-Lukas-Heimes. Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker hatte auf der Gemeindeversammlung in St. Josef Ende November als Start für das Bauvorhaben das Frühjahr beziehungsweise Anfang Sommer kommenden Jahres angekündigt. Der Kita-Neubau wird Räumlichkeiten für sechs Gruppen bieten, darunter zwei Regelgruppen für insgesamt 50 Mädchen und Jungen, zwei Krippen mit jeweils 15 Plätzen für Kinder unter drei Jahren sowie zwei heilpädagogische Gruppen mit je acht Betreuungsplätzen für Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen.

Träger der inklusiven Tagesstätte ist die „Unterm Regenbogen – Katholische Kindertagesstätten GmbH“. Diese war Mitte des Jahres von der Pfarrei St. Antonius und dem St.- Lukas-Heim ins Leben gerufen worden. Unter dem Dach der Gesellschaft finden sich die Kindergärten St. Franziskus und St. Antonius sowie die neue Tagesstätte in St. Josef. In den beiden bestehenden Kindergärten laufen bereits umfangreiche Erweiterungs- und Umbauarbeiten, um die Einrichtungen für die inklusive Betreuung von Kindern mit und ohne geistige und körperliche Beeinträchtigungen auszurichten.

Lukas-Heim-Neubau wird angedockt

Der Altbau und das Grundstück am Grader Weg 70 befinden sich bereits seit Längerem im Besitz der Pfarrei St. Antonius. Nach ersten Überlegungen zur Quartiersentwicklung St. Josef sollte ein Teil des Areals unter anderem für den Neubau einer Wohnassistenz des Lukas-Heims zur Verfügung gestellt werden. Die überarbeitete Machbarkeitsstudie sieht den Komplex nun allerdings im rückwärtigen Bereich des Gemeindezentrums vor. Über einen Flachbau wird das eineinhalbstöckige Gebäude an die Räumlichkeiten der Kirchengemeinde angedockt.

Die veränderte Nutzung der Fläche am Grader Weg bietet Raum für eine Zuwegung zum neuen Kindergarten sowie auch zur Schaffung von rund 50 Parkplätzen für Kirchgänger und Menschen, die sich in den Begegnungsräumen des Gemeindezentrums treffen beziehungsweise Einrichtungen des Quartiers besuchen. Aus der städtebaulichen Rahmenskizze ergeben sich indes noch keine Einzelheiten, wie Zuwegung und Einstellplätze im Detail angelegt und gestaltet werden sollen.

Die weiteren Schritte zur Quartiersentwicklung um St. Josef werden nach Darstellung von Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer von der begleitenden Projektgemeinschaft, bestehend aus den Städteplanern einem Architekturbüro, vorbereitet. Zentrale Aufgabe sei es, nach den Grundsatzbeschlüssen von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat zur zweiten Machbarkeitsstudie nunmehr eine Kostenschätzung aufzulegen. Auf dieser Grundlage würden die weiteren Überlegungen zur Quartiersentwicklung zum gegebenen Zeitpunkt sowohl in die Kirchengremien als auch die Gemeinde hineingetragen werden.


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