Vorfall im Maschinenraum Besatzungsmitglieder bei Unfall auf Norwegian Escape verletzt

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Wurde auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut und 2015 abgeliefert: Die "Norwegian Escape" der Reederei Norwegian Cruise Line (NCL). Foto: Christoph AssiesWurde auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut und 2015 abgeliefert: Die "Norwegian Escape" der Reederei Norwegian Cruise Line (NCL). Foto: Christoph Assies

North Carolina/Papenburg. Bei einem Unfall im Maschinenraum des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Esape" vor der US-amerikanischen Westküste sind zwei Besatzungsmitglieder verletzt worden. Das bestätigte die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) auf Anfrage. Der Luxusliner ist 2015 auf der Papenburger Meyer Werft gebaut worden, die aber betonte, nichts mit dem Vorfall zu tun zu haben.

Wie ein NCL-Sprecher auf Anfrage mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Dienstag, 27. November. Zu dem Zeitpunkt befand sich die "Norwegian Escape" in der Nähe des US-Bundesstaates North Carolina. "Das medizinische Ärzteteam des Schiffes kümmerte sich sofort für die Versorgung und benachrichtigte die US-Küstenwache. Nach der Untersuchung wurden die beiden Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in North Carolina gebracht. Unsere Gedanken sind bei unseren Crewmitgliedern und wir wünschen ihnen eine schnelle Genesung", so der Sprecher. Das Schiff habe seine geplante Route fortgesetzt.

Der Sprecher sprach allgemein von einem Unfall. Mehrere Medien berichteten übereinstimmend von Verbrennungen, die die philippinischen Seeleute erlitten hätten. Der amerikanische Ableger der Tageszeitung Philippine Daily Inquirer berichtet von Verbrennungen zweiten Grades. Die Besatzungsmitglieder seien Mitte 20 Jahre alt. Weiter heißt es, ein Jayhawk MH-60-Hubschrauber habe die Männer zu einem Flughafen in Rocky Mount gebracht, wo Rettungsmannschaften warteten.

Im Oktober 2015 abgeliefert

Die "Norwegian Escape" wurde im August 2015 von der Meyer Werft über die Ems in die Nordsee überführt und im Oktober 2015 an NCL übergeben. Peter Hackmann Sprecher der Meyer Werft, betonte auf Anfrage: "Das Schiff haben wir vor mehr als drei Jahren fertig gestellt – es gibt keinerlei Zusammenhang zur Norwegian Encore, deren Kiellegung am Mittwoch stattfand, und keinen zum Brand auf der AIDAnova." Üblich sei bei fertig gestellten Kreuzfahrtschiffen, von denen die Meyer Werft inzwischen 46 gebaut habe, dass es eine einjährige Gewährleistungszeit gebe, in denen ein engerer Austausch zwischen Reederei und Werft bestehe. Danach bleibe man zwar Ansprechpartner für den Schiffseigentümer, der Austausch sei aber weniger intensiv. Die Meyer Werft wurde über den Unfall auf der "Norwegian Escape" nicht unmittelbar informiert.


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