Aktion „Socks for Life“ Papenburger setzen Zeichen für Frühgeborene

Von Michael Sterk

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Die Aktion „Socks for Life“ im Zeichen des Welt-Frühgeborenen-Tages wurde von Schülerinnen und Angestellten des Marien-Hospitals am Hauptkanal durchgeführt. Foto: Michael SterkDie Aktion „Socks for Life“ im Zeichen des Welt-Frühgeborenen-Tages wurde von Schülerinnen und Angestellten des Marien-Hospitals am Hauptkanal durchgeführt. Foto: Michael Sterk

stmi/mpl Papenburg. Um auf die Situation von zu früh geborenen Babys aufmerksam zu machen, hat das Marien Hospital Papenburg Aschendorf im Zeichen des Welt-Frühgeborenen-Tages an der Aktion „Socks for Life“ teilgenommen.

Unter dem Motto „Socks for Life“ veranstaltete das Marien Hospital in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Oberkurs der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege eine Aktion am Hauptkanal. Neben Informationsständen des Fördervereins „Bunter Kreis“, der Hilfe für schwerkranke Kinder und ihre Familien leistet, wurden Waffeln angeboten. Kinder konnten sich schminken lassen und ihre Kuscheltiere bei der „Teddyklinik“ untersuchen lassen. Im Mittelpunkt stand eine Wäscheleine, an der Eltern die Socken ihrer Kinder aufhängen konnten, um ihre Unterstützung zu symbolisieren.

Der 17. November gilt seit 2011 als Welt-Frühgeborenen-Tag. Er wurde von der „European Foundation for the Care of Newborn Infants“ (EFCNI) ins Leben gerufen, um auf die Lage von Frühchen aufmerksam zu machen, erklärte Tanja Henschel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Marien Hospital. Die Aktion in Papenburg fand aus organisatorischen Gründen zehn Tage später statt, so Henschel.

„Jedes zehnte Kind kommt zu früh auf die Welt“, sagte Angela Hebbelmann, Case-Managerin und Leiterin der sozialmedizinischen Nachsorge im Marien Hospital. Bis zur 37. Schwangerschaftswoche wird ein neugeborenes Kind als Frühchen betrachtet. Im Durchschnitt benötigen sie drei Monate lang ärztlich Unterstützung. „Eine übliche Schwangerschaft dauert 40 Wochen“, teilte Henschel auf Nachfrage mit. Das Marien Hospital konnte keine Zahlen für 2018 nennen, teilte aber mit, dass es in 2017 30 Frühgeburten im Papenburger Krankenhaus gegeben hat.


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