Auf Tagung in Duisburg Papenburger Menschenrechtler treffen Idil Eser

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Die Papenburger Menschenrechtler Gerold Siemer (links) und Marina Niesmann (rechts) trafen in Duisburg auf die Idil Eser, die in der Türkei inhaftiert war. Foto: AI-Gruppe PapenburgDie Papenburger Menschenrechtler Gerold Siemer (links) und Marina Niesmann (rechts) trafen in Duisburg auf die Idil Eser, die in der Türkei inhaftiert war. Foto: AI-Gruppe Papenburg

Papenburg/Duisburg. Vertreter der Papenburger Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) haben Rande der Mitgliederkonferenz von AI in Duisburg die ehemalige AI-Geschäftsführerin Idil Eser getroffen, die aus politischen Gründen in der Türkei inhaftiert war. Das teilte die Papenburger Gruppe nun mit.

Idil Eser war gemeinsam mit Taner Kilic, dem Ehrenvorsitzenden der türkischen Sektion von AI im Jahr 2017 aus politischen Gründen in der Türkei inhaftiert worden. Über die Freilassung von Idil Eser freuten sich die AI-Mitglieder bereits im Oktober 2017. Nach anhaltenden Protesten kam im August 2018 auch Taner Kilic in Freiheit.

„Idil sagte uns, dass sie anfangs ihre Verhaftung mit Humor getragen hatte, bis ihr klar wurde, dass sie als Menschenrechtsverteidigerin plötzlich in einem Hochsicherheitstrakt saß“, berichtet Marina Niesmann, die zusammen mit dem Sprecher der AI-Gruppe Papenburg, Gerold Siemer, an der Konferenz in Duisburg teilnahm.

Idil Eser hob aber auch den deutschen Einsatz – mal mit Aktionen, mal mit Diplomatie – als erfolgreich hervor. Auch in Papenburg wurden mehrere öffentliche Aktionen für ihre Freilassung gemacht. „Zum Abschluss sagte Idil Eser uns, dass sie keine Heldin sei, sondern sie habe nur getan, was sie für richtig erachtet habe“, so Gerold Siemer.


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