Sparkasse soll Mitte 2019 einziehen „Pilz“ in Aschendorf ist komplett entkernt

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Nur noch das „Beton-Skelett“ der oberen Stockwerke des „Pilzes“ ist zu sehen. Der Bau wird komplett saniert. Foto: Christoph AssiesNur noch das „Beton-Skelett“ der oberen Stockwerke des „Pilzes“ ist zu sehen. Der Bau wird komplett saniert. Foto: Christoph Assies

Aschendorf. Die Bauarbeiten zum Umbau des im Volksmund „Pilz“ genannten Gebäudes am Marktplatz in Aschendorf sind angelaufen. In dieser Woche ist die alte Fassade demontiert worden. Das Gebäude ist mittlerweile komplett entkernt.

Die neuen Eigentümer Henrik und Jens Sürken aus Aschendorf haben den Bau Anfang des Jahres gekauft. Im Erdgeschoss soll voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres die Aschendorfer Geschäftsstelle der Sparkasse eröffnen. In den drei Obergerschossen sollen je Stockwerk Mietwohnungen entstehen.

Wie Henrik Sürken auf Nachfrage unserer Redaktion sagte, werde die vollständige Demontage der alten Außenfassade noch zwei Wochen in Anspruch nehmen. „Im Dezember soll dann die neue Außenfassade montiert werden, sodass das Gebäude zu Weihnachten auch wieder dicht ist“, so Sürken. Die Klinkerfassade im Erdgeschoss will Sürken erhalten. „Hier werden für die Sparkasse neue Fenster eingebaut und der Eingangsbereich wird umgestaltet“, so der Aschendorfer.

Direkt zu Beginn des kommenden Jahres soll in dem früheren Verwaltungsgebäude der Reederei Schepers der Innenausbau beginnen.

Im Volksmund wurde das Gebäude als „Pilz“ bezeichnet. Grund ist die besondere Bauweise der Immobilie, die in diesem Jahr seit einem halben Jahrhundert steht. Demnach stand der Bau auf einem drei mal fünf Meter schmalen Sockel, der nur das Treppenhaus beherbergte.


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