Eigentümer stellt Konzept vor Senioren-Union besucht „Alte Drostei“ in Papenburg

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Das Konzept für die „Alte Drostei“ in Papenburg erläuterte Eigentümer Willy Lückmann seinen Gästen von d er Senioren-Union. Foto: Senioren-UnionDas Konzept für die „Alte Drostei“ in Papenburg erläuterte Eigentümer Willy Lückmann seinen Gästen von d er Senioren-Union. Foto: Senioren-Union

Papenburg. Rund 80 Interessierte waren der Einladung der Senioren-Union Papenburg zu einem Besuch in der „Alten Drostei“ gefolgt. Das teilte die Senioren-Union mit.

Eigentümer Willy Lückmann erläuterte den Besuchern das Konzept. Er habe versucht, einen historischen Rahmen zu schaffen, der die Geschichte des Hauses zwar nicht akribisch genau abbilde, in dem aber für die Besucher Historisches wieder lebendig werden solle. „Ich biete Öffentlichkeit für historische Exponate“, so Lückmann.

Dazu sind laut Mitteilung der Senioren-Union zahlreiche Exponate des ehemaligen Heimatmuseums in die Alte Drostei zurückgekehrt und werden speziell im Obergeschoss des Hauses dargestellt. Auch Exponate aus dem Besitz der Familie Behnes werden präsentiert.

Historische Dinge mit Leben versehen

Im Erdgeschoss stehen 650 Quadratmeter zur Verfügung, der völlig neu gestaltete Außenbereich umfasst 3100 Quadratmeter. Dabei geht es Lückmann nach eigener Aussage nicht darum, ein Museum aufzubauen. „Historische Dinge einfach nur zu präsentieren, lockt keine Besucher an. Ich will sie mit Leben versehen, dazu Geschichten erzählen lassen und sie im Rahmen von Veranstaltungen lebendig werden lassen“, so Lückmann weiter.

Ungewöhnliche Wege wählt er laut Senioren-Union auch bei der Präsentation. So liegen etwa 80 Bilder, unter anderem alte Ansichten der Stadt Papenburg, wie hingestreut auf dem Boden. Lückmann sei überzeugt, dass sie dort „im Vorbeigehen“ mehr Aufmerksamkeit bekämen, als wenn sie akkurat an den Wänden aufgehängt worden wären. Die Alte Drostei müssten allerdings andere, sprich Vereine, Organisationen, Gruppen oder auch Privatpersonen mit Leben füllen. „Gebt mir Ideen, ich will sehen, ob ich sie realisieren kann“, so Lückmann abschließend.

Blumenschau 2019 soll Tradition und Neues verbinden

Im zweiten Teil des Besuchsprogramms stellte Heiko Abbas von der Papenburger Stadtverwaltung das Konzept für die geplante Blumenschau vor, die vom 1. Juni bis 30. September 2019 stattfinden soll. Abbas erläuterte der Senioren-Union zufolge, dass man mit der Veranstaltung Tradition und Neues verbinden wolle. Das Konzept überzeugte laut Senioren-Union die Besucher und mehrere Gäste hätten spontan Hilfe und Unterstützung für die Blumenschau angeboten.


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