Kerzen brennen für gute Taten Zwölfte „Eine-Millionen-Sterne“-Aktion in Papenburg

Von Michael Sterk

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Das Gute in der Welt wollen (von links) Ludger Hermes, Annegret Brüggemann, Marianne Abeln und Pastor Gerrit Weusthof am 17. November „erstrahlen lassen.“ Foto: Michael SterkDas Gute in der Welt wollen (von links) Ludger Hermes, Annegret Brüggemann, Marianne Abeln und Pastor Gerrit Weusthof am 17. November „erstrahlen lassen.“ Foto: Michael Sterk

stmi Papenburg. Um das Gute in der Welt mit Kerzen erstrahlen zu lassen, findet am Samstag, 17. November, auch in Papenburg zum zwölften Mal die bundesweite Aktion „Eine-Millionen-Sterne“ des Hilfswerkes Caritas-International statt.

In Papenburg laden das St.-Lukas-Heim, der Caritasverband, der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) und die St.-Josef-Kirchengemeinde zur Teilnahme ein. „Wir möchten kundtun, dass auch Gutes in der Welt geschieht“, beschrieb Pastor Gerrit Weusthof den Kern der Aktion anlässlich eines Pressegesprächs. Weusthof ist der Meinung, dass mehr Gutes als Schlechtes auf der Welt geschieht, allerdings sei das Böse wesentlich präsenter in den Augen vieler Menschen. „Es ist nicht alles dunkel, aber wir können die Dunkelheit nur überwinden, wenn wir das Gute leuchten lassen“, gab der Pastor zu verstehen.

Jedes Licht soll für die Guten Taten brennen

Um 17.30 Uhr beginnt die Aktion an der St.-Josef-Kirche in Papenburg. Dort können Kerzen für 2,50 Euro erworben werden, die angezündet und in Form eines Sterns angeordnet werden. Jedes Licht soll für die Guten Taten brennen, die vollbracht wurden, so Weusthof. „Wir wollen das Positive aufzeigen“, fasste Annegret Brüggemann, Koordinatorin für ehrenamtliche Arbeit beim SKFM zusammen. Außerdem könne es eine Motivationsquelle sein, wenn das Gute in der Welt visualisiert wird. Dies erwecke womöglich „die Lust, etwas zu tun“ in einigen, spekulierte Marianne Abeln aus der Verwaltung des Caritas Papenburg.

Auch die Organisatoren werden an diesem Novemberabend eine Kerze anzünden. Pastor Weusthof möchte mit seiner Kerze den vielen Menschen danken, die sich für eine bessere Umwelt einsetzen. Auch für das Engagement in Pflegediensten möchte er sich dankbar zeigen.

Ludger Hermes vom St.-Lukas-Heim sowie Brüggemann und Abeln möchten ihre Lichter für das Ehrenamt strahlen lassen, mit dem sie täglich zu tun haben. Allerdings solle die Aktion jeder guten Tat gewidmet werden. Alte Menschen versorgen, jemandem bei Schulaufgaben helfen oder ein Kind zum Kindergarten begleiten sind nur einige Beispiele für Taten, denen die „Eine-Millionen-Sterne“ gewidmet werden.

Erlös für die Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“

Um 18 Uhr beginnt ein Gottesdienst, der von Pastor Weusthof geleitet wird. Hier kann jeder mitteilen, warum er an diesem Abend eine Kerze anzündet. Im Anschluss können sich Gäste für Punsch, Kekse und Lieder zum Mitsingen beim Kerzen-Stern versammeln.

Der Erlös des Kerzenverkaufs geht an die Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ des Hilfswerks „Caritas International“. „Mit ihr wollen wir zeigen, wo es an Wohnungen fehlt und wie man bezahlbaren Wohnraum schaffen kann“, heißt es auf der Internetseite des Caritasverbandes.

Die Aktion „Eine-Millionen-Sterne“ findet jährlich statt. Im vergangenen Jahr haben daran in Papenburg einige Hundert Menschen teilgenommen. Für Marianne Abeln ist dies „ein Stück Hoffnung“.


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