7200 Euro für Dolmetscherin Papenburger Rotarier unterstützen DRK-Flüchtlingsarbeit

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7200 Euro für die DRK-Flüchtlingsarbeit: Über die Scheckübergabe freuen sich (von links) Josef Wittrock, Veit Blank, Helen Wessels, Rudolf Abrams und Christof Witschen. Foto: Christian Belling7200 Euro für die DRK-Flüchtlingsarbeit: Über die Scheckübergabe freuen sich (von links) Josef Wittrock, Veit Blank, Helen Wessels, Rudolf Abrams und Christof Witschen. Foto: Christian Belling

Papenburg. Der Rotary Club (RC) Papenburg unterstützt die Flüchtlingsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreisverband Emsland. Einen Scheck in Höhe von 7200 Euro überreichten die Rotarier jetzt in der DRK-Dienststelle in Papenburg an die Bereichsleiterin Migration Helen Wessels.

Das Geld ist für die Personalkosten einer Dolmetscherin bestimmt, für deren Tätigkeit der Kreisverband keine Fördermittel erhält. „Komplett aus eigenen Mitteln wäre diese Stelle für uns nicht zu stemmen. Wir wissen daher die Unterstützung der Rotarier sehr zu schätzen“, betonte Christof Witschen vom Vorstand des DRK-Kreisverbandes. Aufgrund der unklaren Finanzierung ist nach seinen Worten eine langfristige Planung bei Stellen wie diese nicht möglich. „Für alle eine unbefriedigende Situation“, so Witschen. Josef Wittrock, Leiter des Fachbereichs Jugend, Familie und Soziales im DRK-Kreisverband bestätigt dies. „Unser Eigenanteil wird immer höher. In Fällen wie diesen bangen wir am Ende eines Jahres immer, wie es im nächsten Jahr weitergeht.“

Übersetzer „überall gebraucht“

Dabei werden laut Wessels Übersetzer „überall gebraucht“. Die halbtags beschäftigte Dolmetscherin ist Ansprechpartnerin für arabisch und kurdisch sprechende Flüchtlinge. „Bei Bedarf und vorheriger Absprache vermitteln wir die Kollegin auch an das Jugendamt, Ärzten oder die DRK-Kollegen in Meppen und Lingen“, so Wessels. Für andere Sprachen wie rumänisch, polnisch oder russisch stehen ehrenamtliche Übersetzer zur Verfügung.

Nach Angaben von Veit Blank, Schatzmeister beim Rotary Club Papenburg, unterstützen die Rotarier das DRK regelmäßig seit 2014. „Wenn wir unsere Hilfe einstellen, ist die Konsequenz, dass die Stelle gestrichen wird“, macht Blank deutlich. Vom Erfolg ihrer Unterstützung überzeugte sich der Club bei einem Austausch der Mitglieder mit einem Flüchtling. „Da haben wir die Erfolge gesehen, die unsere Hilfe ermöglicht.“

Das Geld stammt nach Mitteilung vom Papenburger RC-Präsidenten Rudolf Abrams aus Weihnachtsspenden der Mitglieder sowie dem Erlös des Glühweinverkaufs auf dem Weihnachtsmarkt.


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