Projekt wird gefördert VHS Papenburg richtet digitale Lernwohnzimmer ein

Freuen sich über die positive Nachricht aus Berlin (von links): Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, VHS-Geschäftsführerin Natascha Hartleif, Gitta Connemann, MdB, und Melanie Schröder, pädagogische Mitarbeiterin an der VHS Papenburg. Foto: Philipp SempellFreuen sich über die positive Nachricht aus Berlin (von links): Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, VHS-Geschäftsführerin Natascha Hartleif, Gitta Connemann, MdB, und Melanie Schröder, pädagogische Mitarbeiterin an der VHS Papenburg. Foto: Philipp Sempell

Papenburg. Für die Einrichtung sogenannter digitaler Lernwohnzimmer in den Zweigstellen hat die Volkshochschule (VHS) Papenburg knapp 200.000 Euro an Fördermitteln erhalten.

Wie die VHS am Mittwoch mitteilte, bekommt das Team um Geschäftsführerin Natascha Hartleif 198.671 Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das die Initiative „VHS für alle“ fördert. Mit den digitalen Lernwohnzimmern soll Kurswissen per Live-Stream und Videochat direkt in die Zweigstellen der Papenburg Volkshochschule entsendet werden. Die digitale Lehre soll zunächst an den VHS-Außenstellen in Dörpen und Lathen eingerichtet werden. Die Übertragung für die weiteren Niederlassungen in Esterwegen, Rhede, Sögel und Werlte ist der Volkshochschule zufolge geplant. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 245.000 Euro. Mit der jetzt zugesagten Förderung übernimmt der Bund 80 Prozent der Ausgaben.

Ländlich entlegene Regionen

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, bedanken sich Hartleif und Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft bei der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann. Sie hatte sich laut VHS für das Erwachsenenbildungsprojekt in Berlin stark gemacht. Mit der digitalen Lehre sollen Interessierte in ländlich entlegenen Regionen an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten teilnehmen können, die Kursorte nur schwer erreichen können.

„Ohne die Förderung durch den Bund könnten wir das Projekt nicht realisieren“, so Hartleif. Mit der digitalen Initiative werde nach ihren Worten die ländliche Bevölkerung mit einem hochwertigen Bildungsangebot versorgt. Zudem werde berufliche und persönliche Unabhängigkeit gefördert und die Wirtschaftsregion Emsland gestärkt. Connemann: „Ländliche Regionen dürfen nicht abgehängt werden. Weiterbildung muss hier genauso möglich sein. Und dies steht und fällt mit der Erreichbarkeit.“


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