Papenburg Kolpingsfamilie St. Antonius spendet 3.000 Euro an Kinderhospiz

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Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro überreichte eine Abordnung der Kolpingsfamilie St. Antonius an Vertreter des Vereins Helpful in den Räumen des ambulanten Kinderhospizes im Vosseberg in Papenburg. Foto: Klaus DieckmannEine Spende in Höhe von 3.000 Euro überreichte eine Abordnung der Kolpingsfamilie St. Antonius an Vertreter des Vereins Helpful in den Räumen des ambulanten Kinderhospizes im Vosseberg in Papenburg. Foto: Klaus Dieckmann

Papenburg. Die Kolpingsfamilie St. Antonius in Papenburg hat das ambulante Kinderhospiz des Vereins Helpful in der Stadt mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro unterstützt.

Der Betrag stammt nach den Worten von Vorsitzendem Günther Döbber aus den Erlösen der Kleider- und Papiersammlungen der Kolpinger. Viermal im Jahr jeweils am ersten Samstag des Quartals führt die Kolpingsfamilie St. Antonius eine Sammlung von Altkleidern und Altpapier durch. Die Erlöse aus der Verwertung kommen regelmäßig sozialen Projekten in Papenburg und der hiesigen Region beziehungsweise des Kolpingwerks zugute.

Für die jüngste Förderung habe die Kolpingsfamilie das ambulante Kinderhospiz auswählt, sagte Döbber bei der Überreichung des Spendenbetrages in den Räumen des Beratungszentrums von Helpful an der Straße Am Vosseberg 69 in Papenburg. Den Spendenscheck aus den Händen einer Abordnung der Kolpingsfamilie nahmen die Helpful-Vorstandsmitglieder Wilma Hahn (stellvertretende Vorsitzende), Christina Vinke (Schriftführerin) und Heinz Vinke (Öffentlichkeitsarbeit) entgegen.

Hilfe für Familien mit unheilbar kranken Kindern

„Wir bedanken uns sehr herzlich für die Spende zur Förderung unserer Tätigkeit“, sagte Wilma Hahn. Mit dem Geld sollen Familien mit unheilbar kranken Kindern, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, unterstützt werden. Die Arbeiten zur Schaffung von Räumen für die Beratungs- und Anlaufstelle im Vosseberg seien größtenteils abgeschlossen. Somit könne sich Helpful auf seine wesentlichen Anliegen konzentrieren und darüber hinaus mit Spendengeldern direkt auch betroffenen bedürftigen Familien finanziell unter die Arme greifen.

Vor diesem Hintergrund kündigte Christina Vinke an, dass zum Monatsende ein Kurs zur Ausbildung von zehn ehrenamtlichen Kinderhospizbegleitern starten werde. Die Vorbereitung der Teilnehmer auf diese verantwortungsvolle Aufgabe laufe über ein Jahr. Stattfinden wird der Kurs unter Regie von Helpful-Mitglied Gizella Smits-Szabo. Sie hatte über Lehrgänge die Befähigung erworben, ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter schulen zu dürfen. Das erworbene Wissen könne sie nun weitergeben.

Idealen Standort für Beratungszentrum gefunden

Helpful steige drei Jahre nach Entstehen der Initiative zur Gründung eines Vereins für unheilbare und sterbende Kinder und Jugendliche in seine eigentliche Aufgabenstellung ein, sagte Christina Vinke weiter. „Wir haben einen idealen Standort für unser Beratungszentrum gefunden und dieses dank der Unterstützung vieler Firmen und ehrenamtlicher Helfer einrichten können“, unterstrich sie.

Die Ende vergangenen Jahres eröffnete Anlauf- und Beratungsstelle in einem ehemaligen Ladenlokal im Vosseberg umfasst rund 100 Quadratmeter. Darin finden sich unter anderem ein Büro- und Empfangsbereich, eine kleine Küche, ein Spielzimmer, ein Seminarraum sowie behindertengerechte Sanitäranlagen.

Verein Helpful zählt derzeit 70 Mitglieder

Der Verein Helpful zählt nach eigenen Angaben derzeit 70 Mitglieder. Geöffnet ist das Beratungszentrum jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr. Kontakt und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.helpful-ev.de und per E-Mail an info@helpful-ev.de.


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