Sanierung der Schmutzwasserkanalisation Arbeiten am Papenburger Hauptkanal beginnen

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Papenburg. Am Papenburger Hauptkanal haben die Arbeiten zur Sanierung der Schmutzwasserkanalisation begonnen – zunächst nur mit Absperrungen. Die ganze Maßnahme dauert bis zum 18. November.

Straßenkreuzungen und Brückenübergänge säumen nun Rohrkonstruktionen, die oberhalb der Fahrbahnen und Durchgänge hinweg verlaufen. Für jeden ersichtlich sind bereits viele Barken entlang der Straße Hauptkanal links zur Absperrung aufgestellt. Wie die Stadt Papenburg auf Anfrage mitteilt, fließt durch die oberirdischen Rohre „das oberhalb der Sanierungsstrecke ankommende Abwasser. Eine Umleitung ist erforderlich, um die Sanierung im Kanal ausführen zu können“. Die Arbeiten ziehen sich über die 800 Meter lange Strecke ab der Rathausbrücke bis hin zum Restaurant Smutje. Vorerst sind Absperrungen und erste Fräsarbeiten geplant, bei denen einzelne Schadstellen repariert werden sollen.

Abwasserleitungen stammen aus den 1960er Jahren

Nötig werden die Arbeiten, weil es zu Schäden an der bisherigen Abwasserleitung gekommen ist, teilt die Stadt weiter mit. „Diese wurde bereits Mitte der 60er Jahre gebaut.“ Wie es bereits Ende September hieß, kann es ab dem 22. Oktober in den einzelnen Sanierungsabschnitten auf einer Länge von jeweils rund 100 bis 200 Metern Länge stundenweise zu Einschränkungen beim Wasserverbrauch für die Anwohner kommen. Darauf hatte das ausführende Unternehmen in einer Mitteilung der Stadt hingewiesen. Demnach werden die Anlieger gebeten, den Arbeitern den Zugang zu den Revisionsschächten und gegebenenfalls Kellern zu ermöglichen. Es könne nötig werden, dass angestautes Wasser abgepumpt werden müsse. Für den Kraftverkehr bleibt der Hauptkanal nach Angaben der Stadt noch bis Ende Oktober gesperrt. Ob es eine Sperrung darüber hinaus wegen einer möglichen Beeinträchtigung durch Baufahrzeuge erhalten bleibt, „wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden“. Durch die oberirdischen Leitungen werde die Fahrbahn grundsätzlich verengt.

Die Kosten für die Sanierung – einschließlich der Ingenieur-Leistungen – belaufen sich auf rund 510.000 Euro.


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