Nächste Aktion im Frühjahr Schau des Papenburger Autorings lockt tausende Besucher

Von Hermann-Josef Tangen

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Papenburg. Mehrere tausend Besucher sind um den Hauptkanal gezogen, wo der Papenburger Autoring mehr als 250 Fahrzeuge des Modelljahres 2019 präsentierte und über die neuesten Entwicklungen rund um des Deutschen nach wie vor „liebsten Kindes“ informierte.

Beim Probesitzen in den ausgestellten Automobilen und bei dem obligatorischen Blick unter die Motorhauben und in die Laderäume der von zweckmäßig bis luxuriös reichenden Fahrzeugflotte vergaßen die meisten Autoliebhaber die Debatte um Hardware-Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge und wer diese bezahlen soll. Dennoch mussten sich einige Händler unbequemen Fragen stellen und sogar den einen oder anderen Autofahrer beruhigen, der seine aufgestaute Wut über den Betrug der Hersteller loswerden wollte. Das seien aber nur Einzelfälle gewesen, hieß es übereinstimmend. Gespannt warten viele Betroffene auf die für Montag, 1. Oktober, angekündigte Entscheidung der Bundesregierung über den endgültigen Kurs in der Dieselkrise.

Bei der Herbstschau des Papenburger Autorings konnten sich die Besucher indes bereits eingehend über alternative Antriebstechniken sowie Elektro- und Hybridmotoren informieren. Fast alle Hersteller bieten hier inzwischen ausgereifte, praxistaugliche Beispiele an. In Sachen Elektromobilität stoßen sich mögliche Käufer immer noch an den zu geringen Reichweiten, den großen Lücken in einem flächendeckenden Zapfpunktenetz und viel zu langen Ladezeiten.

Veranstalter erfreut über Resonanz

Ziel und Zweck des „Papenburger Salons“ war es nach Angaben der Vorsitzenden des Autorings, Verena Falkenstein, den Besuchern eine Möglichkeit zu bieten, sich ungezwungen über die neuesten Kreationen auf vier Rädern zu informieren und einen direkten Vergleich zwischen den einzelnen Marken vorzunehmen. „Das ist uns wieder einmal gelungen und stößt, wie man sieht, auf die entsprechende Resonanz“, freute sie sich über den Zulauf. Zu der Flotte aus Lack und Chrom gehörten spritsparende Stadtflitzer, wirtschaftliche Kompaktwagen und komfortable Limousinen der gehobenen Mittelklasse sowie diverse Luxuskarossen aus dem Premium-Segment. Eingehend unter die Lupe genommen wurden zudem die ausgestellten Vans, Cabriolets, Roadster, Geländelimousinen (SUV) und Pick-Ups.

Vertreten waren die Autohäuser Abeln mit Hyundai, Ahrens mit Ford und Volvo, Bunte mit Mercedes, Cordes mit Peugeot, Falkenstein mit Toyota, Giese mit Opel, Dacia, Suzuki und Renault, Hanrath-Gruppe mit Kia, Helming & Sohn mit BMW und Mini, Knauer & Liebau mit Mercedes und Smart, Gebr. Schwarte mit Audi, Skoda und VW und Von-Herz-Straße mit Citroen.

Die nächste gemeinschaftliche Aktion soll im Frühjahr 2019 direkt in den einzelnen Autohäusern stattfinden, wo dann neben den Neufahrzeugen auch werkstattgeprüfte Gebrauchtwagen gezeigt werden.


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