Ausschreibung läuft Stadt sucht Sanierungsbeauftragten für Aschendorf

Von Daniel Gonzalez-Tepper, 12.09.2018, 12:19 Uhr
Mit Fördermitteln von mehr als fünf Millionen Euro soll der Ortskern von Aschdorf in den nächsten zehn Jahren umfangreich aufgewertet werden. Für die Begleitung des Vorhabens sucht die Stadt Papenburg nun einen Sanierungsbeauftragten. Foto: Christoph Assies/Archiv

Aschendorf. Die Stadt Papenburg sucht einen Sanierungsbeauftragten, der die Ortskernerneuerung in Aschendorf begleiten und vorantreiben soll.

Bewerbungen sind bis zum 5. Oktober möglich, die Vergabe an eine Einzelperson oder ein Büro soll bis Jahresende erfolgen, heißt es in der Ausschreibung, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Laufzeit des Vertrages ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021 und verlängert sich jeweils um zwei Jahre, soweit er nicht gekündigt wird. Eine Verlängerung ist mehrfach bis zum Abschluss der städtebaulichen Maßnahme möglich.

Die Stadt Papenburg hatte die Einstellung eines derartigen Fachmannes bereits im März 2018 angekündigt. Der Sanierungsbeauftragte soll auch Ansprechpartner sein für Bürger, die mit dem Gedanken spielen, sich an der Aufwertung des Zentrums von Aschendorf zu beteiligen und dafür Fördergeld beantragen möchten. Wie mehrfach berichtet, stehen der Stadt im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zur Aufwertung des Aschendorfer Ortskerns Fördermittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung.

Projekte in Höhe von 9,4 Millionen Euro

Das gesamte Konzept sieht Projekte in Höhe von 9,4 Millionen Euro vor, hatte Stadtbaurat Jürgen Rautenberg bei einem Rundgang mit Bürgern im Mai 2018 gesagt. Mit dem Konzept sollen „funktionale und strukturelle Defizite festgestellt und beseitigt“ werden, sagte Rautenberg bei einer Ratssitzung Ende 2017. Das Sanierungsgebiet umfasst im wesentlichen den zentralen Ortskern, gefördert werden können beispielsweise der Abriss oder die Sanierung von Gebäuden. Eine der ersten Profiteure des Fördertopfes sind Henrik und Jens Sürken, die den „Pilz“ (auch Schepers-Turm genannt) am Marktplatz zu einem modernen Büro- und Geschäftshaus umbauen werden. Dafür erhalten sie 160.000 Euro aus dem Programm, weil das Gebäude als ortsbildprägend gilt.

Ausbildung zum Architekten oder ähnliches notwendig

Der Bewerber beziehungsweise das Planungsbüro, das sich um die Position beziehungsweise den Auftrag bewirbt, muss über die Qualifikation eines Architekten oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen, damit die Beratung von Hauseigentümern erfolgen kann. Der Projektverantwortliche muss mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich Städtebauförderung/Sanierungsbeauftragter haben und entsprechende Referenzprojekte nachweisen.

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