Auftritt vor 500 Gästen „Speed-Dating“ mit China Moses in Papenburg

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Die Jazzsängerin China Moses und das „Metropole Orkest“ unter der Leitung von Jules Buckley gaben vor rund 500 Gästen in der Kesselschmiede ein Konzert. Foto: Susanne Risius-HartwigDie Jazzsängerin China Moses und das „Metropole Orkest“ unter der Leitung von Jules Buckley gaben vor rund 500 Gästen in der Kesselschmiede ein Konzert. Foto: Susanne Risius-Hartwig

Papenburg. Die charismatische Sängerin China Moses begleitet von einer Bigband mit Klasse haben am Wochenende fast 500 Musikfreunde in der Papenburger Kesselschmiede erlebt.

Das Konzert mit der Jazzsängerin und Komponistin sowie dem niederländischen „Metropol Orkest“ bildete den Auftakt der Saison von Papenburg Kultur und soll nicht die letzte Kooperation mit dem Musikfest Bremen gewesen sein, so Kulturreferent Ansgar Ahlers.

Mit ihrer Begrüßung auf deutsch: „Alles gut?“, überraschte die in Los Angeles geborene und in Paris aufgewachsene China Moses die Emsländer. Ja sie habe sieben Jahre in der Schule Deutsch gelernt, aber leider fast alles vergessen. Die Verständigung klappte aber auch auf Englisch hervorragend, wie sich schnell herausstellte.

Unbekannte Stücke vorgetragen

Alle folgenden Stücke seien den Zuhörern noch unbekannt und daher sei der Abend so etwas wie ein musikalisches Speed-Dating, kündigte China Moses ihren Zuhörern an. Komponiert wurden Arrangements wie „Dinah`s blues“, „Breaking Point“ oder „Nicotine“ von China Moses und Anthony Marshall, wobei die Sängerin zu jedem Titel ihre persönliche Geschichte verriet. Eine unglückliche Liebe zu verlassen etwa, sei so schwer, wie sich das Rauchen abzugewöhnen. Ob das jemand kenne, in einer unglücklichen Beziehung zu stecken? Und als sie keine entsprechende Antwort erhielt, scherzte sie: „Ist Papenburg der Ort, an dem wir uns am Ende eines Disney-Films wiederfinden?“

Jazzsängerin China Moses lebte ihre Songs

Lachen, Tanzen, Klatschen, alles sei dem Publikum erlaubt, ermunterte Moses, es solle Spaß haben. Applaus gab es reichlich auch für gelungene Soli der Orchestermusiker. Die Jazzsängerin lebte ihre Songs mit einer Stimme, die mal kehlig klagte, mal jubelte, von Wahnsinn und tiefem Schmerz sang und mal vom großen Glück der erfüllten Liebe.

Ständig im Takt der Musik auf hochhackigen goldenen Schuhen in Bewegung hatte die Tochter der Jazzsängerin Dee Dee Bridgewater und des Filmregisseurs Gilbert Moses auf der Bühne der Kesselschmiede auch optisch etwas zu bieten.


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