Mehr als 30 Boote und Schiffe Hafenfest als Aushängeschild der Stadt Papenburg eröffnet

Von Jennifer Kemker

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Das 5. Hafenfest in Papenburg eröffneten (von links) Bürgermeister Jan Peter Bechtluft und der Förderkreis-Vorstand bestehend aus Gabriele Hillebrand, Wilhelm Tepe, Yolande Benoist und Anton Hillebrand. Foto: Jennifer KemkerDas 5. Hafenfest in Papenburg eröffneten (von links) Bürgermeister Jan Peter Bechtluft und der Förderkreis-Vorstand bestehend aus Gabriele Hillebrand, Wilhelm Tepe, Yolande Benoist und Anton Hillebrand. Foto: Jennifer Kemker

Papenburg. Zum 5. Hafenfest hat Förderkreis-Vorsitzender Wilhelm Tepe am Samstag nicht nur die zahlreichen Gäste und mehr als 50 Vereine und Stände begrüßt, sondern auch die rund 30 Boote und Schiffe willkommen geheißen, die es in die Fehnstadt geschafft haben. Bis Sonntag werden rund 45.000 Besucher erwartet.

In seiner Begrüßungsrede wies Tepe darauf hin, dass während des Hafenfestes, dass alle zwei Jahre in Papenburg stattfindet, auch Schiffe zu sehen sind, die früher von der Meyer Werft gebaut wurden. Dazu zählen etwa die „Gesine“ und die „Prinz Heinrich“. Aber auch das aktuelle Schiff der Meyer Werft, die „Aidanova“ könne von den Besuchern am Wochenende bestaunt werden. Für die niederländischen Gäste übersetzte Yolande Benoist vom Förderkreis die Eröffnungsreden.

(Hafenfest Papenburg 2018: Parkplätze, Programm, Schiffe)

Unter dem Motto „Jung und alt zusammen auf dem Hafenfest“ gibt es nach Angaben von Vorstandsmitglied Anton Hillebrand viele Attraktionen zu entdecken, die im gewissen Sinn mit dem Thema Schifffahrt zu tun haben. Nach seinen Worten liegen an diesem Wochenende rund 30 Boote in Papenburg, von denen einige sogar über 100 Jahre alt sind. „Alle sind Originale und haben eine ganz besondere Geschichte zu erzählen“, so Hillebrand. Einige Boote können sogar besichtigt werden. Neben den Skippern der Boote sprach Hillebrand auch der Crew der „Gesine“ seinen Dank aus, die über die Grenzen von Papenburg hinaus Werbung für das Hafenfest gemacht haben. „Wir freuen uns, dass einige Schiffe, sogar zum dritten oder vierten Mal hier sind“, so Hillebrand. (Lesen Sie auch: Traditionsschiffe laufen in Papenburg ein)

„Die Seefahrt ist international und ohne Musik nicht vorzustellen“, sagte das Vorstandsmitglied weiter. Aus diesem Grund seien neben den Papenburger Chören auch internationale Chöre aus Australien, Polen und Kanada beim Hafenfest vertreten. „Ohne die Kontakte unserer niederländischen Freunde ist das nicht möglich gewesen“, sagte er.

Bürgermeister und gleichzeitig Schirmherr des Hafenfestes, Jan Peter Bechtluft (CDU), lobte das ehrenamtliche Engagement, das von den Helfern geleistet wird. „Speziell an einem Tag, wie heute, bin ich froh, auf unsere maritime Geschichte erinnern zu können“, sagte Bechtluft. Das Hafenfest sei nicht nur ein Muss für jeden Interessierten, sondern auch ein Aushängeschild für die Stadt Papenburg. Das Fest sei vielfältig und bunt spiegelt die Leidenschaft der Akteure wider.


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