Marien-Hospital 15 Pfleger feiern Ausbildungsabschluss in Papenburg

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Absolventen und Gratulanten: Im Jugendgästehaus wurden die neuen Gesundheits- und Krankenpflegern feierlich verabschiedet. Foto: Marien--HospitalAbsolventen und Gratulanten: Im Jugendgästehaus wurden die neuen Gesundheits- und Krankenpflegern feierlich verabschiedet. Foto: Marien--Hospital

Papenburg Am Marien-Hospital in Papenburg sind 15 examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss feierlich verabschiedet worden.

Die Feier stand unter dem Motto „Der ideale Tag wird nicht kommen. Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen“ des römischen Dichters Horaz. Seit mehr als 50 Jahren bildet die hauseigene Schule für Gesundheits- und Krankenpflege/Kinderkrankenpflege des Marien-Hospitals aus. Drei Jahre dauert die Ausbildung.

Nun erhielt der Kurs 15/18 zunächst in der Kapelle des Krankenhauses seine Broschenweihe. Das Seelsorgeteam um Dietmar Vogt, Wilfried Nee und Schwester Siji Poruthukaram führte durch den Gottesdienst.

Drei wichtige Tipps

Sie gaben den frisch Examinierten unter anderen drei wichtige Tipps mit auf den weiteren Lebensweg, um weitere, viele ideale Tage zu erleben: So sollten sie nicht alles gleichzeitig machen, sich auf eine Sache, die sie angehen, ganz konzentrieren und möglichst alles abschließen, was sie angefangen haben.

Bei der anschließenden Feier im Jugendgästehaus fand Schulleiterin Hedwig Rode lobende Worte für den „bunten Haufen, der vor drei Jahren gestartet ist“. „Unsere Absolventen haben eine glänzende Zukunft vor sich“, bemerkte sie stolz. Mit ihrer Ausbildung hätten sie sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders freute Rode sich über das gute Abschneiden der jungen Leute und dankte ihnen ausdrücklich für ihren engagierten Einsatz.

„Ein besonderer Kurs“

„Einen besonderen Kurs in einer besonderen Zeit“, nannte Jens Eilers, Personalleiter beim Bonifatius-Hospital Lingen, die frisch Examinierten, der stellvertretend für die Geschäftsführung seine Glückwünsche überbrachte. Der zwischenzeitlich neue Geschäftsführer Stefan Fischer hatte das Haus nach nur zwei Monaten auf eigenen Wunsch wieder verlassen. Eilers zufolge wird die Konstitution der Pflegekammer in Niedersachsen Auswirkungen auf den Lebensweg des Kurses haben. Auch mit dem Pflegeberufereformgesetz und den angestrebten Pflegekräfteuntergrenzen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gebe es neue Entwicklungen in der Pflege.

Von den Vertretern der Unternehmensleitung des Marien-Hospitals Beate Janssen, stellvertretende Pflegedirektorin, und Dr. Thomas Klapperich, stellvertretender Ärztlicher Direktor, gab es ebenfalls Gratulationen und Glückwünsche. Heiner Butke (CDU), 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt, zollte den „wichtigsten Stützen des Krankenhauses“ seinen Respekt.

Am 1. Oktober beginnt ein neuer Kurs. 20 junge Leute starten ihre Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Ab 2020 greift das beschlossene Pflegeberufereformgesetz. Auf die dann damit einhergehenden gesetzlichen Änderungen bereite man sich bereits jetzt vor, erklärte Schulleiterin Rode.


Die Absolventen

Ihr Abschlusszeugnis erhielten Malena Arnemann (Papenburg), Sachia Douma (Rhauderfehn), Imke Frauenpreiss (Papenburg), Lena Fokken (Papenburg), Melanie Konawaltschuk (Cloppenburg), Julia Kötter (Esterwegen), Nadine Kröger (Hilkenbrook), Viveke Nanninga (Bunde), Ann-Kathrin Pinkernell (Papenburg), David Renemann (Papenburg), Lisa Sürken (Papenburg), Lisa Schellin (Leer), Jacqueline Schnieders (Papenburg), Henrik Schulte (Papenburg) und Raoul Theilen (Bunde/Wymeer).

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