Nicht im Zeitplan Neue Mehrzweckhalle in Neubörger entsteht

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Neubörger. Mitten im Ort baut die Gemeinde Neubörger eine neue Mehrzweckhalle. Die Fertigstellung hat sich von Ende 2018 auf Frühjahr 2019 verschoben.

Der Rohbau der neuen Freizeit- und Sportstätte steht. Deutlich erkennbar ist bereits jetzt ein großes Gebäude, das durch einen kleineren Zwischenbau mit dem alten Gemeindehaus verbunden ist. Die Fenster sind bereits eingebaut und die Elektriker, die Heizungsbauer und die Klempner sind, laut Gemeindedirektor Gerd Langen, zur Zeit am Werkeln. „Der Verputzer ist in der großen Halle zu Gange“, so Langen. Der Estrich soll Mitte September verlegt werden. Obwohl zunächst die Fertigstellung für Ende des Jahres angedacht war und jetzt auf Frühjahr 2019 verschoben wurde, seien sie dennoch gut im Plan, erklärt Langen. „Ich achte strikt darauf, dass Kosten und Zeitplan passen.“

60.000 Euro für Außenanlagen

Die Arbeiten für die Außenanlagen sind gerade ausgeschrieben. Hier seien Pflasterarbeiten notwendig und ein Bauerngarten soll angelegt werden. Dafür steuert das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) knapp 80 Prozent hinzu. Insgesamt seien für die Außenanlagen 60.000 Euro eingeplant.

Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Die Gemeinde Neubörger bekommt dafür einen Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro aus Landesmitteln. Weitere 200.000 Euro übernimmt der Landkreis. Die kleine Kommune zahlt einen Eigenanteil von 500.000 Euro.

Turnhalle und Mensa

Es entsteht eine Turnhalle, die vormittags vor allem von den Kindern der Grundschule genutzt werden kann. Ansonsten nach Angaben von Langen aber auch dem Sportverein, den Tischtennisspielern oder der Frauengymnastik zur Verfügung stehen soll. Ein Raum des Neubaus sei für musikalische Zwecke gedacht, für Vereinstreffen oder Sitzungen des Rates. Bisher tagte letzterer im alten Rathaus, das jedoch im Erdgeschoss zu einer Kita umgebaut werden soll. Außerdem entsteht in dem Neubau eine Mensa für die Grundschulkinder, einschließlich einer großen Küche. Um das bestehende Gebäude optisch an das neue anzupassen, würde laut Langen die Verblendermauer an der nördlichen Seite, dort wo sich der Raum der Kolpingjugend befindet, erneuert werden und gleichzeitig mit einer Dämmung versehen.


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