Willkommensgruß mit Einkaufsgutschein Papenburg bringt „Babypaket“ auf den Weg

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Für Neugeborene in Papenburg, die auch in der Fehnstadt gemeldet sind, soll es ab 2019 ein Willkommenspaket geben. Symbolfoto: Gerd SchadeFür Neugeborene in Papenburg, die auch in der Fehnstadt gemeldet sind, soll es ab 2019 ein Willkommenspaket geben. Symbolfoto: Gerd Schade

Papenburg. Die Stadt Papenburg will ein Willkommenspaket für Neugeborene schnüren. Dafür hat sich der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur einstimmig ausgesprochen. Dafür sollen ab 2019 jährlich 10.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Eine Glückwunschkarte des Bürgermeisters, ein Einkaufsgutschein im Wert von 20 Euro und Werbeartikel wie ein Rucksackbeutel mit Stadtlogo im Wert von 10 Euro – das alles und noch mehr soll das „Babypaket“ aus der städtischen Agentur für Wirtschaftsförderung enthalten. Wie Wirtschaftsförderin Sabrina Wendt in der Ausschusssitzung mitteilte, soll es auch einen Familienwegweiser sowie Informationen zum Elterngeld und zum Familienpass enthalten.

Mit dem Paket soll Wendt zufolge die Willkommenskultur der Stadt unterstrichen werden. Nach ihren Worten werden jährlich bis zu 300 Babys in der Fehnstadt angemeldet. Zu gewährleisten sei, dass nur Papenburger in den Genuss des Pakets kommen und nicht alle Familien, die ihren Nachwuchs im Marien-Hospital zur Welt bringen. Deshalb könne die Paketzuteilung über das Standesamt koordiniert werden. Zusammenstellen und aushändigen soll es die Ehrenamtsstelle der Stadt.

Wendt zufolge bleibt das Geld durch den Einkaufsgutschein im Ort und über die Werbeartikel werde das Stadtmarketing aktiv vorangetrieben. Gleiches passiert nach den Worten der Wirtschaftsförderin beim Kulturpaket und soll auch für ein geplantes Willkommenspaket für alle sich in Papenburg neu ansiedelnde Unternehmen gelten. Für beides gäbe es bereits ein Budget.

Bei den Ausschussmitgliedern kam der Vorschlag grundsätzlich positiv an. „Neue Ideen sind immer gut“, sagte Andreas Eissing (CDU). Er sprach von einem angemessenen und netten Vorschlag für wenig Aufwand. Ralf Diedrichs (SPD) lobte: „Eine ganz tolle Geschichte.“ Gerhard Schipmann (UBF) dankte für die Idee.

Leichte Kritik kam von Laurens Westers (FDP) und Peter Raske (SPD). Nach Westers’ Auffassung ist das Willkommenspaket nicht Sache der Wirtschaftsförderung. Auch Raske sieht das Projekt eher beim Fachbereich Soziales angesiedelt.


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