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06.09.2018, 06:39 Uhr KOMMENTAR

Zur Uni-Zweigstelle in Papenburg: Barrieren überwinden

Kommentar von Gerd Schade

Das Büro der Uni-Zweigstelle in Papenburg befindet sich im Ärztehaus am Marien-Hospital. Foto: Gerd Schade/ArchivDas Büro der Uni-Zweigstelle in Papenburg befindet sich im Ärztehaus am Marien-Hospital. Foto: Gerd Schade/Archiv

Papenburg. Das Zusammenspiel zwischen Unternehmen in Papenburg und Dörpen mit der Uni Groningen kann nur funktionieren, wenn Barrieren in Köpfen abgebaut werden. Ein Kommentar.

Groningen ist von Papenburg und Dörpen nur etwa eine Autostunde entfernt. Zum Einkaufsbummel fahren viele Emsländer in die niederländische Stadt. Die Universität und ihre Möglichkeiten kennen unter Nicht-Studierenden hingegen hierzulande offenbar nur wenige.

Das kann sich nur ändern, wenn nicht nur die Staatsgrenze, sondern auch Barrieren zur Hochschulbildung in den Niederlanden im Kopf überwunden werden; so wie es rund 2000 Studierenden und 500 wissenschaftlichen Mitarbeitern aus Deutschland gelungen ist, die an der Uni tätig sind.

Wenn es bei den Unternehmen in der Region mit dem erhofften Klebeeffekt von angehenden hoch qualifizierten Fachkräften klappen soll, muss die Uni-Außenstelle, die lange eher im Verborgenen gearbeitet hat, künftig offensiver als bisher für sich werben. Nur dann kann sich das Potenzial zur Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entfalten. Diese Chance ungenutzt verstreichen zu lassen wäre grob fahrlässig.


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