„Altenkamp-Ruf gefestigt“ Knapp 1500 Besucher sehen Chrobok-Ausstellung in Aschendorf

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„Künstlerseele“ nennt Manuela Milenkovic-Todorovic dieses Bild von Karl-Karol Chrobok im Gut Altenkamp. Foto/Montage: Manuela Milenkovic-Todorovic„Künstlerseele“ nennt Manuela Milenkovic-Todorovic dieses Bild von Karl-Karol Chrobok im Gut Altenkamp. Foto/Montage: Manuela Milenkovic-Todorovic

Aschendorf. Ein positives Fazit der Ausstellung „Konvergenzen – Von der Abstraktion zur Naturlandschaft“ des Kölner Künstlers Karl-Karol Chrobok auf Gut Altenkamp in Aschendorf hat die Stadt Papenburg gezogen.

„Es war eine sehr schöne Ausstellung“, betont Marco Malorny, Leiter des Fachbereichs Museen und Soziokultur, im Gespräch mit unserer Redaktion. Nach seinen Worten haben sich knapp 1500 Einzelbesucher Chroboks Ölmalereien angesehen, die seit Mai in Aschendorf ausgestellt gewesen sind. Chrobok hatte insgesamt 103 Werke gezeigt. Die Ausstellung ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Zur Finissage erschienen etwa 40 Besucher. Malorny zeigt sich mit der Besucherzahl zufrieden – zumal es anders als bei anderen Ausstellungen auf Gut Altenkamp diesmal kein museumspädagogisches Begleitprogramm gegeben habe, was für gewöhnlich zu höheren Zahlen führe.

Radius von 350 Kilometern

Wie Malorny weiter erklärt, hat die Ausstellung vor allem überregional ein positives Echo hervorgerufen. „Wir hatten Besucher aus einem Radius von etwa 350 Kilometern, darunter aus Oldenburg, Hannover, Münster und Dortmund.“ Viele hätten bei dieser Gelegenheit das Gut Altenkamp als Ausstellungszentrum erstmals wahrgenommen und seien entsprechend begeistert gewesen. „Das Gut Altenkamp konnte seinen Ruf als überregionales Ausstellungszentrum weiter festigen.“ Damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet“, sagt Malorny. Auch im benachbarten Ostfriesland habe die Ausstellung positiven Zuspruch gefunden. In Papenburg hingegen sei das Besondere der Ausstellung hingegen „nicht richtig kommuniziert“ worden.

(Weiterlesen: „Vitalistische Farbexplosion“ im Gut Altenkamp)

Mehr als 20 Bilder verkauft

Der Fachbereichsleiter schwärmt mit Blick auf die Werke Chroboks, der sich unter anderem von weltbekannten Malern wie Vincent van Gogh, Claude Monet und David Hockney inspirieren lässt, vor allem von der Farbenpracht der Bilder. Chrobok habe während der Ausstellung mehr als 20 Bilder verkauft. „Und er wird im Nachhinein noch mehr verkaufen“, ist sich Malorny sicher.

Der Künstler war während der Ausstellung acht Wochen im Altenkamp vor Ort. „Er hat viele kleinformatige Bilder des Altenkamps gemalt und ist mit vielen Aschendorfern und Papenburgern, die ihn bei der Arbeit beobachteten in Kontakt getreten“, berichtet Malorny. Dass der Künstler vor dem Haus und in der Umgebung mit Pinsel, Farben und Staffelei unterwegs gewesen sei, habe die Ausstellung ausgezeichnet. Sechs großformatigen Ölmalereien, die Chrobok im Mai vor Ort gefertigt habe und die zur Ausstellungseröffnung noch im Trocknungsprozess gewesen seien, seien allesamt von Kunstfreunden aus der unmittelbaren Region erworben worden.

Wiedersehen zum Weihnachtsmarkt?

Nach Malornys Worten wird es zum Aschendorfer Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende im Altenkamp voraussichtlich ein Wiedersehen mit Chrobok geben. „Er hat vor, sich mit einem Stand zu beteiligen“, so Malorny.

Zum Weihnachtsmarkt soll auch der eigene Cafébetrieb laufen. „Wir sind gerade dabei, den Betrieb zu professionalisieren und zu erweitern“, sagt Malorny. Die Mitarbeiter seien „unglaublich motiviert“.

Die nächste Ausstellung wird am Freitag, 5. Oktober 2018, eröffnet. Sie trägt den Titel „Felix Scheinberger – Zeichnungen“ und läuft im regelmäßigen Betrieb bis Mitte November und wird abschließend ebenfalls zum Weihnachtsmarkt zu sehen sein.


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