"Jeder ist wichtig" Stadt Papenburg bedankt sich bei Ehrenamtlichen

Von Michael Sterk

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Über ihre Erfahrungen mit Ehrenämtern befragte Emilia Busch (links) die Kommunalpolitiker Jan Peter Bechtluft, Ursula Mersmann und Pascal Albers (rechts). Foto: Michael SterkÜber ihre Erfahrungen mit Ehrenämtern befragte Emilia Busch (links) die Kommunalpolitiker Jan Peter Bechtluft, Ursula Mersmann und Pascal Albers (rechts). Foto: Michael Sterk

Papenburg. Die Stadt Papenburg hat „Danke“ gesagt. Während des ersten Ehrenamtsfestes bedankte sich die Verwaltung bei denen, die sich stets für andere einsetzen. 138 Geehrte aus insgesamt 69 Gruppen waren zu der Veranstaltung eingeladen, die von nun an jährlich stattfinden soll.

Birgit Lelonek, Leiterin des Fachbereiches für Soziales, Jugend, Schulen und Sport, eröffnete den Abend gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten Andrea Kruse und Bettina Schlereth. Sie bedankten sich bei allen freiwilligen Helfern in der Stadt Papenburg. „Jeder Ehrenamtliche ist wichtig“, machte Kruse deutlich.

Nach der Begrüßung wurden Interviews mit Kommunalpolitikern, die neben ihrer beruflichen Arbeit noch ehrenamtlich tätig sind, sowie Mitgliedern der Organisationen „Little Steps“ und „Amnesty International“ auf der Bühne geführt. Die Fragen stellte die zwölfjährige Emilia Busch.

"Großer Beitrag zur Lebensqualität"

Zunächst unterhielt sie sich mit Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, mit der Vorsitzenden des Sozialausschusses im Landkreis Emsland, Ursula Mersmann und Pascal Albers, Vorsitzender des Jugend-, Sozial- und Sportausschusses, über die freiwillige Arbeit zugunsten anderer. „Ehrenamtliche leisten einen großen Beitrag zur Lebensqualität in Papenburg“, betonte Bechtluft. Mersmann pflichtete ihm bei. „Ich kann mir ein Leben im Emsland ohne die Ehrenamtlichen nicht vorstellen“. Albers lobte insbesondere die Vereine. Nach seinen Ausführungen würden sie dafür sorgen, die Stadt zusammenzuhalten. Des Weiteren erzählten die drei Politiker von ihren ersten Erfahrungen mit freiwilligen Diensten, zu denen Messdiener, Klassensprecher und Klassenbuchführer zählten.


Von ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Frühchen-Familien berichteten Insa Averdung und Dunja Krallmann (rechts) der zwölfjährigen Moderatorin Emilia Busch. Foto: Michael Sterk


Frühchen-Familien helfen

Als Nächstes kamen Dunja Krallmann und Insa Averdung vom Frühchentreff „Little Steps“ auf die Bühne. Sie erzählten von ihrer Arbeit mit Frühchen-Familien. „Oft fühlen sich die Eltern alleingelassen, weil die meisten anderen ihre Situation nicht verstehen können“, erklärte Krallmann. Um das zu ändern, organisieren sie Treffen und Veranstaltungen, damit sich Betroffene kennenlernen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Mechthild Germann, Mitglied bei Amnesty International, erzählte von ihrer Arbeit zur Einhaltung von Menschenrechten. Dank Amnesty konnten nach ihren Worten bereits zahlreiche Menschen aus ausländischen Gefängnissen entlassen oder vor der Todesstrafe bewahrt werden. Im Anschluss wurde ein kurzer Film über die Jahresversammlung der Organisation in Papenburg gezeigt, in dem andere Mitglieder ihre Arbeit erläuterten.

Am Ende führte „Pat-Trick“ eine Reihe von Zaubertricks vor, Fee-Events zeigten eine Feuer-Show und das Duo „Time Makes Two“ sorgte für musikalische Unterhaltung.


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