Aufruf an 6000 Frauen Papenburg wirbt für Früherkennung von Brustkrebs

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Für einen Besuch des Mammobils auf dem Papenburger Ölmühlenplatz werben Jan Peter Bechtluft (links), Andrea Kruse und Andreas Kamphaus. Foto: Stadt PapenburgFür einen Besuch des Mammobils auf dem Papenburger Ölmühlenplatz werben Jan Peter Bechtluft (links), Andrea Kruse und Andreas Kamphaus. Foto: Stadt Papenburg

pm/gs Papenburg. Die Stadt Papenburg wirbt für einen Besuch des „Mammobils“, das derzeit auf dem Ölmühlenplatz steht. Die mobile Arztpraxis dient der frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs.

„Je eher man ein Karzinom entdeckt, umso leichter ist es zu behandeln“, erklärt Mammobil-Leiter Andreas Kamphaus in einer Pressemitteilung der Stadt. Wie es darin weiter heißt, haben rund 6000 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren in Papenburg und Rhede eine Einladung zur Untersuchung im Mammobil bekommen, das mit Screening-Einheit samt Röntgengerät ausgestattet ist. Kamphaus zufolge nehmen mehr als 70 Prozent der Frauen die Einladung wahr.


Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) betont, dass mit dieser Form der Früherkennung „wirklich Leben gerettet“ werden könnten. In Fachkreisen war das flächendeckende Mammografie-Screening in den vergangenen Jahren allerdings nicht unumstritten.

Das vom Gesundheitsministerium geförderte Mammobil kommt alle zwei Jahre nach Papenburg. Für die städtische Gleichstellungsbeauftragte Andrea Kruse ist das Angebot gerade für den ländlichen Raum eine gute Ergänzung. Das Mammobil steht noch bis Anfang November auf dem Ölmühlenplatz.


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