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15.08.2018, 18:23 Uhr KOMMENTAR

Kinder philosophieren in Papenburg: Fragen zulassen

Kommentar von Christian Belling

Hans-Joachim Müller, Leiter des Zentrums für Kinderphilosophie in Bad Zwischenahn, wird im Herbst die Fortbildungen der Mitarbeiter aus der Bildungslandschaft Obenende leiten. Foto: Christian BellingHans-Joachim Müller, Leiter des Zentrums für Kinderphilosophie in Bad Zwischenahn, wird im Herbst die Fortbildungen der Mitarbeiter aus der Bildungslandschaft Obenende leiten. Foto: Christian Belling

Papenburg. In Papenburg baut die Bildungslandschaft Obenende die Initiative „Philosophieren mit Kindern“ weiter aus. Nach Ansicht unseres Kommentators ein wertvoller Beitrag für die Entwicklung des Nachwuchses.

Antworten sind es, die in den allermeisten Fällen gewünscht sind: Ob in der Schule, der Berufswelt und im Privaten. Dabei ist das Fragen, sich Gedankenmachen und Herantasten an Sachverhalte mindestens genauso wichtig, wie das Ergebnis, das am Ende dieses Prozesses steht.

Die Initiative der Bildungslandschaft vom Papenburger Obenende, das Philosophieren mit Kindern weiter auszubauen, ist nur zu begrüßen. Sie ermöglicht es dem Nachwuchs, Denkprozesse zu entwickeln und lässt Fragen zu.

Für den Projektbegleiter Hans-Joachim Müller verhindert das Philosophieren den Einstieg in die Unmündigkeit. Und dass es dabei kein Richtig oder Falsch gibt, ermutigt die Kinder, sich zu beteiligen.

Dass Kulturreferent Ansgar Ahlers die Initiative begleitet und in die Blumenschau 2019 einbauen möchte, zeigt die Wertschätzung gegenüber des Projekts. Dass dabei die Frage beantwortet wird, ob eine Blume der beste Freund sein kann, ist wenig wahrscheinlich. Doch darum geht es auch gar nicht.


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