Hohes Maß an Eigenleistungen Eintracht Papenburg weiht neuen Hauptplatz mit Sieg ein

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Papenburg. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste und mit einem siegreichen Pflichtspiel im Anschluss hat der Sportverein DJK Eintracht Papenburg seinen neuen Hauptplatz eingeweiht. In anderthalbjähriger Bauzeit war das seit 1965 bestehende Spielfeld für rund 67.000 Euro saniert und nun erstmals für den Spielbetrieb freigegeben worden.

Beeindruckt von dem hohen Maß an Eigenleistungen, das während der Baumaßnahme von den Vereinsmitgliedern eingebracht worden war, zeigte sich Bürgermeister, Jan Peter Bechtluft (CDU). „Das Geld ist gut eingesetzt, denn was hier geleistet wird, verdient allerhöchsten Respekt“, lobte Bechtluft, der in Begleitung mehrerer Mitglieder des Stadtrates, der Vorsitzenden des DJK-Diözesanverbandes, Angelika Büter, und dem Ehrenrat des Vereins erschien.

600 Stunden Arbeitsleistung

Neben der mit mehr als 600 Stunden bezifferten Arbeitsleistung ging der Bürgermeister auch auf die, so wörtlich, beispielgebende Förderung des Nachwuchses bei Eintracht ein. Was die qualifizierten und motivierten Trainer und Betreuer in der Jugendarbeit des seit 1959 bestehenden Vereins leisteten, sei ihm eindrucksvoll bei der von Eintracht organisierten und durchgeführten Qualifikationsrunde des als weltgrößtes Nachwuchsturnier bezeichneten Wettbewerbes um den „Danone-Nationscup“ im Mai vor Augen geführt worden.

„Hat alles gepasst“

„Da hat ebenso wie bei der Platzsanierung einfach alles gepasst“, attestierte er den Obenender Sportlern ein herausragendes Engagement und überreichte Vereinschef Benno Gerbrand zwei Fußbälle für den Verein. Auch wenn er beiden Mannschaften einen Sieg gegönnt hätte, so freue er sich mit den Gastgebern, dass sie an diesem besonderen Tag auch noch das erste Heimspiel der in der 1. Kreisklasse spielenden Elf gegen den SV Neubörger mit 2:1 für sich entscheiden konnten.

Pastor appelliert an Fairness und Respekt

Den kirchlichen Segen erteilte Pastor Bijou John von der Kirchengemeinde St. Michael der neuen Sportanlage des dem christlichen Sportverband Deutsche Jugendkraft (DJK) angehörenden Traditionsklubs. Der Geistliche wünschte allen hier zum Einsatz kommenden Fußballern verletzungsfreie Spiele und appellierte an Zuschauer und Akteure, sich im sportlichen Wettstreit mit gebotener Fairness und mit gegenseitigem Respekt auseinanderzusetzen.

„Investieren nicht in teure Gehälter“

Vor der Platzbegehung hatte Eintrachts Ehrenpräsident Reinhard Schmeling den geladenen Gästen anhand einer Bilddokumentation die einzelnen Bauabschnitte vor Augen geführt. Staunend wurde dabei zur Kenntnis genommen, dass die Obenender unter anderem die neue Flutlichtanlage, die Beregnungsanlage, die elektronische Toranzeige und den überdachten Grillplatz sowie einen Großteil der Pflasterung aus eigenen Mitteln finanziert haben. „Wir investieren unsere Einnahmen nicht in die Gehälter teurer Trainer und Spieler, sondern in eine Anlage, die allen Sportlern und Mitgliedern zugutekommt“, so Schmeling.

In der Eintracht-Familie gut aufgehoben

Die von der Stadt Papenburg bereitgestellten 67.000 Euro seien gut angelegt worden, befand DJK-Verbandschefin Angelika Büter. Man sehe und spüre, dass „hier jeder unabhängig von seiner Nationalität und Herkunft willkommen ist und sich in der Eintracht-Familie gut aufgehoben fühlt“.


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