Vierte Sommerakademie zu Ende Papenburger Kunstschule ein Ort für Experimente

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Die Teilnehmer der Sommerakademie 2018 mit einem kleinen Ausschnitt ihrer Werke. Foto: Susanne Risius-HartwigDie Teilnehmer der Sommerakademie 2018 mit einem kleinen Ausschnitt ihrer Werke. Foto: Susanne Risius-Hartwig

Papenburg Porträt und Akt zeichnen oder Experimentieren mit Materialien und Techniken, diese beiden Möglichkeiten hatten die zwölf Teilnehmer der vierten Papenburger Sommerakademie, die jetzt in der Kunstschule Zinnober zu Ende gegangen ist.

Viele Techniken kennengelernt, große Fortschritte beim Zeichnen gemacht und totale kreative Freiheit genossen, so fassten die Teilnehmer die fünftägige Sommerakademie in der Kunstschule Zinnober zusammen. Unter Anleitung von Dozent Alexej Janzen hatten sie Porträts von einander gezeichnet, Proportionen an Skulpturen studiert und verschiedene Trockentechniken wie Kohle, Bleistift und Pastellkreide probiert.

Einmal selbst Modell sitzen

Dabei erfuhren die Teilnehmer im Alter von jugendlich bis Senior, wie sie besondere Merkmale in Mimik und Gestik des Porträtierten herausstellen konnten. Teilnehmerin Lisa Maria Barth fand es spannend, einmal selbst Modell zu sitzen und auf der anderen Seite beim Zeichnen schon nach ein paar Stunden große Fortschritte bei sich festzustellen: „Es hat viel Spaß gemacht und das Endprodukt war der Lohn für die Bemühung richtig hinzusehen.“

Gertrud Schomaker war das erste Mal dabei und lobt an der Sommerakademie die Vielfalt der Anregungen und Möglichkeiten. Sie hatte unter Anleitung von Künstlerin Editha Janson mit in Farbe getauchten Fäden exotische Blütenkelche auf dem Papier entstehen lassen. „Luftballon, Gabel oder Spachtel, wir haben viel ausprobiert,“ sagt Schomaker. Es sei faszinierend gewesen, wie mit der Wiederholung ein Gefühl für das Material erwachsen sei. Aus dem anfänglichen Zufallsprodukt wurde immer mehr gezieltes Gestalten.

Erstaunliche Schaffenskraft

„Es ist schön mitzuerleben, welche Dynamik in so einer Gruppe entsteht,“ freute sich Petra Wendholz, Leiterin der Kunstschule Zinnober. Das direkte Feedback und die gegenseitige Inspiration sei eine wertvolle Erfahrung. Es sei schon erstaunlich, was in einer Woche an Schaffenskraft hervorgetreten sei.

Die Teilnehmer der Kunstakademie hatten in Aschendorf im Stiefelknechthaus und unter den Schatten spendenden Bäumen gearbeitet. Der Blick ins Grüne sei besonders inspirierend gewesen, berichtet Wendholz.


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