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08.08.2018, 17:19 Uhr EIN KOMMENTAR

Die Lage des Stadtteilautos in Aschendorf ist unpraktisch


Hauptsächlich wird das Auto von den Mitarbeitern des Landkreises genutzt. Foto: Katharina PreuthHauptsächlich wird das Auto von den Mitarbeitern des Landkreises genutzt. Foto: Katharina Preuth

Papenburg. Das Stadtteilauto in Papenburg ist seit seinem Start kaum von Privatpersonen genutzt worden. Es steht neben der Außenstelle des Landkreises in Aschendorf sehr ungünstig. Ein Kommentar.

Ein Stadtteilauto in Aschendorf zu positionieren, ist völlig unpraktisch. Wenn sich ein Papenburger aktuell dafür entscheidet, auf ein eigenes Auto zu verzichten und beispielsweise für den Großeinkauf auf das Carsharing zurückzugreifen, so die Idee des Angebots, sollte er am besten aus Aschendorf kommen und in der Nähe der Station wohnen. Andererseits müsste er nämlich mit Bus, Zug oder Rad anreisen, das Auto leihen, den Einkauf nach Hause schaffen, das Auto zurückbringen und dann selbst wieder nach Hause fahren. Das ist umständlich und keineswegs überzeugend.

So ist es nicht überraschend, dass nur insgesamt sieben Privatpersonen das Auto in zwei Jahren nutzten. Das Angebot muss darum dringend, gerade in einer sehr weitläufigen Stadt wie Papenburg, um weitere Stationen erweitert werden.

Und nur dann können die Papenburger ernsthaft darüber nachdenken, auf den eigenen Wagen zu verzichten und für die alltäglichen Besorgungen, die nicht mit dem Fahrrad oder Bus zu erledigen sind, Carsharing zu nutzen. Die Idee des Teilens ist nämlich gut.


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