Über Europa und Landwirtschaft Junge Union diskutiert bei Papenburger Sommertage


pm Papenburg. Der Bezirksverband der Jungen Union (JU) Osnabrück-Emsland hat anlässlich seiner Papenburger Sommertage zwei Workshops zu Landwirtschaft und Europa veranstaltet. Abgerundet wurde die zweitägige Veranstaltung mit einem Besuch der Meyer Werft.

Der JU-Bezirksvorsitzende Malte Kramer freute sich in der vierten Auflage fast 50 Teilnehmer im Jugendgästehaus in Papenburg begrüßen zu können. Das Seminarwochenende verfolge das Ziel, sich über aktuelle politische Entwicklungen zu informieren. Die Veranstaltung startete mit einem Bericht aus Berlin von Albert Stegemann, dem agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Stegemann gab einen Überblick zum Diskussionsstand in der Asyldebatte mit der CSU. Er wünsche sich eine Übereinkunft zwischen den beiden Schwesterparteien in dieser Angelegenheit: „Die Menschen erwarten, dass wir uns einigen und unsere Arbeit tun. Es gibt viele weitere Themen, wie den demographischen Wandel und die Digitalisierung, die uns vor noch größere Herausforderungen stellen“, so der Politiker.

Landwirtschaft und EU

Im Anschluss fand der Workshop Landwirtschaft unter dem Aspekt „Erzeugung von Lebensmitteln“ statt. Bestandteil war auch der Besuch eines landwirtschaftlichen Hofes. Das Wohl der Tiere gelte es, wo es möglich ist, zu verbessern, allerdings dürfe man dabei nicht ideologischen Vorstellungen verhaftet sein, erklärte die stellvertretende Bezirksvorsitzende Franziska Runde.

Weitere Teilnehmer beschäftigten sich mit der Situation in der Europäischen Union. Der Europaabgeordnete Jens Gieseke warb für die Europäische Union und stellte ihre Vorteile klar heraus. „Die EU gibt uns zahlreiche Freiheiten, die wir verteidigen müssen. Noch vor einigen Jahrzehnten waren Grenzkontrollen an der Tagesordnung, die Reisefreiheit kannte man nicht. Heute ist sie selbstverständlich geworden“, so Gieseke.

Auf der Meyer Werft

Der Abschluss des Seminars war ein Besuch der Meyer Werft. Im Besucherzentrum konnten die Teilnehmer erfahren, welcher Aufwand betrieben wird, um die Kreuzfahrtriesen von der Ems zu planen und letztlich in die Tat umzusetzen. Die Historie zeigt, dass Papenburg untrennbar mit der Meyer Werft verbunden ist. „Wir können froh sein, dass die Auftragsbücher für die Werft bis 2024 gut gefüllt sind und das Unternehmen so innovative Lösungen entwickelt“, erklärte Kramer. „So ein Arbeitgeber und Unternehmen zeichnet die Region besonders aus. Die Politik muss hier besonders die Rahmenbedingungen im Blick haben, damit eine weitere Entwicklung für diesen wichtigen Leuchtturmstandort möglich ist.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN