Minister Althusmann besucht Meyer Werft Papenburg: Kreuzfahrtschiffbau ein Wachstumsmotor

Beim Werftrundgang begleiteten Bernd Althusmann (4. v. l.) weitere Politiker, Vertreter der Unternehmensleitung, des Betriebsrates sowie der Stadt Papenburg. Foto: Meyer WerftBeim Werftrundgang begleiteten Bernd Althusmann (4. v. l.) weitere Politiker, Vertreter der Unternehmensleitung, des Betriebsrates sowie der Stadt Papenburg. Foto: Meyer Werft

pm/gs Papenburg. Die derzeit gute Auftragslage bei der Meyer Werft mit ihren Standorten in Papenburg, Rostock und Turku (Finnland) bietet aus Sicht des Unternehmens hervorragende Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der drei Standorte.

Das hat die Werft in einer Pressemitteilung anlässlich eines Besuches von Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in Papenburg deutlich gemacht. Demnach werden in der Fehnstadt sowie in Rostock und Turku in den nächsten Jahren insgesamt 29 Kreuzfahrt- und Flusskreuzfahrtschiffe gebaut (wir berichteten). „Aufgrund des Wachstums sind weitere Arbeitsplätze vor allem in der IT und im Ingenieurbereich kurz- und mittelfristig zu besetzen“, heißt es in der Mitteilung. Während die globale Schiffsbauindustrie weiterhin unter einer Auftragsflaute leide, sei der Kreuzfahrtschiffbau ein globaler Wachstumsmotor. Denn die technologisch hochwertigen und sehr komplexen Produkte erfordern nach Angaben der Werft ein besonderes Know-how und zahlreiche Spezialisten. Inzwischen seien auf den drei Werften mehr als 6000 Menschen direkt beschäftigt. Hinzu kämen „Zehntausende Mitarbeiter“ bei Lieferanten und Partnerfirmen.

Bei der Werftbesichtigung von Althusmann, der während des Landtagswahlkampfes 2017 bereits bei den Schiffbauern in Papenburg war, ging es nach Angaben des Unternehmens vor allem um die Herausforderungen beim Kreuzfahrtschiffbau wie beispielsweise derzeit der „AIDAnova“. Zudem habe es ein Gespräch zwischen Politikern, Betriebsrat und Unternehmensleitung gegeben.


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