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30.07.2018, 19:09 Uhr KOMMENTAR

Zu Freibad in Papenburg: Gewinn wieder investieren

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

Betreiber des  Freibads an der Straße Am Stadion in Papenburg ist die Aqua-Park GmbH. Foto: Daniel Gonzalez-TepperBetreiber des Freibads an der Straße Am Stadion in Papenburg ist die Aqua-Park GmbH. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Papenburg. Was Landwirten und Gartenbesitzern in diesem Hitzesommer große Sorgen bereitet, führt bei Betreibern von Freibädern in der Region zu Jubelstürmen: Die Besucherzahlen haben die Rekordwerte aus der Vergangenheit längst geknackt. Ein Kommentar

Ein Ende der „Rekordjagd“ ist noch nicht absehbar, schließlich steht der August noch bevor. Die Aqua-Park-GmbH als Betreiber der Freibäder in Papenburg und Surwold beispielsweise konnte bisher mehr als zehnmal so viele Gäste begrüßen als im verregneten Jahr 2017. Auch wenn die laufenden Kosten durch mehr Besucher steigen, dürfte am Ende der Saison ein ordentlicher Gewinn übrig bleiben.

Für Papenburg wäre es wünschenswert, wenn dieser Überschuss größtenteils dafür genutzt wird, die Attraktivität des Freibads weiter zu steigern. Nicht optimal sind in dem Bad an der Straße „Am Stadion“ beispielsweise weiterhin die Umkleide- und Duschbereiche oder die Zuwegung vom Parkplatz aus. Ob beziehungsweise wann das kombinierte Hallen- und Freibad gebaut wird, ist schließlich ungewiss.

Das Friesenbad in Weener mit seinem modernen, zweigeschossigen Umkleidegebäude macht es Papenburg seit Jahren vor, wie ein zeitgemäßes Freibad aussehen kann. In Papenburg wurde im Hallenbad mit der Sanierung des Sanitärbereichs ein erster großer Schritt in die richtige Richtung getan, in gleicher Weise muss es nun im Freibad weitergehen.


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