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Tank war leer Motorboot havariert auf dem Weg zur Herbrumer Schleuse

Von Lambert Brand und Gerd Schade


br/gs Herbrum/Rhede. Erst kein Benzin mehr und dann ein Leck: Ein rund neun Meter langes Motorboot war am Samstagabend, 28. Juli, unterwegs von Papenburg zur Schleuse Herbrum und gegen 22.15 Uhr wegen Benzinmangels nördlich der Rheder Brücke manövrierunfähig auf der Aschendorfer Seite der Ems liegengeblieben.

Bei ablaufendem Wasser lief das Boot im Uferbereich auf Böschungssteine auf und geriet in gefährliche Schräglage. Laut Gemeindebrandmeister Stefan Schöpper erreichte die alarmierte Feuerwehr Rhede den schwer aufzufindenden Bereich nur zu Fuß und sicherte das Boot mit Leinen. Das Feuerwehrboot konnte wegen des Niedrigwassers zunächst nicht ins Wasser gelassen werden. Der Bootsbesatzung – zwei Männer – und der Feuerwehr kam gegen 23 Uhr die wieder auflaufende Tide zu Hilfe, sodass das Boot wieder aufschwimmen konnte. Das schließlich eingesetzte Feuerwehrboot konnte bei dem entsprechendem Pegelstand zu Wasser gelassen werden, um das havarierte Boot zur Schleuse in Herbrum zu schleppen. Die vorsorglich mitalarmierte Tauchergruppe der Feuerwehr Obenende musste nicht mehr ausrücken. Die Feuerwehr Rhede war mit 20 Einsatzkräften, zwei Fahrzeugen und dem Feuerwehrboot im Einsatz.

Am Sonntagmittag sorgte ein Leck auf dem Boot für einen weiteren Feuerwehreinsatz. Nach Angaben von Papenburgs Stadtbrandmeister Josef Pieper pumpte die Feuerwehr Aschendorf den zwischenzeitlich wieder flotten Havaristen leer, zurrte ihn an der Herbrumer Schleuse fest und informierte die Wasserschutzpolizei. Die Feuerwehr war rund 90 Minuten im Einsatz.


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