Vertrag unterzeichnet Meyer Werft kooperiert mit Universität Groningen

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Den Kooperationsvertrag unterzeichneten (vorne, von links) Tim Meyer und Sibrand Poppema unter den Augen von (hinten von links) Gernant Deekens, Harald Orfgen, Paul Bloem, Peter van Kampen und Bayu Jayawardhana. Foto: Meyer WerftDen Kooperationsvertrag unterzeichneten (vorne, von links) Tim Meyer und Sibrand Poppema unter den Augen von (hinten von links) Gernant Deekens, Harald Orfgen, Paul Bloem, Peter van Kampen und Bayu Jayawardhana. Foto: Meyer Werft

Papenburg. Die Papenburger Meyer Werft und die Universität Groningen haben sich auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigt. Uni-Präsident Sibrand Poppema und Werftgeschäftsführer Tim Meyer unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung.

Ziel der Zusammenarbeit sei es, das Zusammenspiel von Wissenschaft und Industrie in der nördlichen Region auszuweiten, teilte die Werft am Mittwoch in einer Presseerklärung mit. Zudem seien die Papenburger Schiffbauer stets auf der Suche nach weiteren hoch qualifizierten Fachkräften, auch aus den Niederlanden. Die Uni Groningen unterhält seine Februar 2017 eine Niederlassung in Papenburg.

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Wie es in der Mitteilung weiter heißt, bündeln die beiden Kooperationspartner ihre Kräfte in einer „Innovation Lab Papenburg – Groningen 2018–2050“. Inhalt seien konkrete Projekte zwischen Werft und Universität, mit denen nachhaltige und wettbewerbsfähige Lösungen geschaffen werden sollen. In den Projekten würden wissenschaftliche Fragestellungen mit konkreten Anwendungsfeldern aus der Praxis verbunden.

Die ersten drei Projekte befassen sich den Angaben zufolge mit den Themen IT, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Das erste Vorhaben ist mit „Nächste IT-Generation in der Produktionsumgebung“ tituliert. Ziel sei die Entwicklung einer IC-Technologie, die Ansätze einer intelligenten Wertschöpfungskette in der Kreuzfahrtindustrie integriert. Im Zeitalter von Smart Industry/Industry 4.0 bieten nach Auffassung der Kooperationspartner die Informations- und Kommunikationstechnologien ein hohes Maß an Flexibilität im Fertigungsbereich. Projektverantwortliche sind Prof. Bayu Jawajardha (Uni) und Dr. Paul Meyer (Mitglied der Geschäftsleitung Information Technology der Meyer Werft).

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Bei dem zweiten Projekt geht es um Nachhaltigkeit im internationalen Geschäft. Als nach eigenen Angaben „Weltmarktführer im Kreuzfahrtschiffbau“ orientiere sich die Meyer Werft an den internationalen Standards für Nachhaltigkeitsziele. Ziel des Projekts sei es, ein weltweit anerkanntes und standardisiertes Berichtswesen umzusetzen. Für dieses Projekt zeichnen Prof. Alan Muller (Uni) und Paul Bloem (Mitglied der Werft-Geschäftsleitung) verantwortlich.

Projekt Nummer drei dreht sich um Energieeffizienz auf Kreuzfahrtschiffen. Energieeffiziente Schiffe zu bauen, ist nach Angaben der Werft eine der wichtigsten Herausforderungen im Kreuzfahrtschiffbau. „In diesem Projekt wird gemeinsam an technischen Möglichkeiten zu den Themen neuartige Kraftstoffe, Antriebseffizienz und erneuerbare Energieerzeugung geforscht“, heißt es in der Pressemitteilung. Dieses Vorhaben verantworten Prof. Jacquelien Scherpen (Uni) und Hermann-Josef Mammes (Abteilungsleiter Forschung & Entwicklung der Werft).

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Darüber hinaus sollen nach Angaben der Werft so genannte „Zukunftsräume“ in Papenburg und Groningen errichtet werden, von wo aus alle Projekte und Aktivitäten koordiniert werden.


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