Ein Bild von Christian Belling
22.07.2018, 15:55 Uhr KOMMENTAR

Zum Protest am Papenburger Bahnhof: Zusammen agieren

Kommentar von Christian Belling

Gegen die anhaltende Pannenserie am Bahnhofsaufzug in Papenburg protestierten am Samstagmittag rund 80 Menschen. Foto: Christian BellingGegen die anhaltende Pannenserie am Bahnhofsaufzug in Papenburg protestierten am Samstagmittag rund 80 Menschen. Foto: Christian Belling

Papenburg. In Papenburg haben am Samstag rund 80 Menschen an einer Protestaktion gegen die anhaltende Pannenserie am Bahnhofsaufzug teilgenommen. Ein Kommentar.

Steter Tropfen höhlt den Stein – diese Redewendung ist am Samstagmittag während der Protestaktion gegen die Pannenserie am Bahnhofsaufzug häufig zu hören gewesen, in der Hoffnung, dass mit der Demonstration endlich dauerhaft Besserung einkehrt.

Alle Beteiligten wissen, dass sie mit der Deutschen Bahn als Gesprächspartner ein „dickes Brett zu bohren“ haben. Seit Jahren werden dem Großunternehmen regelmäßig die Missstände vor Augen geführt. Die Reaktion der dickfellig agierenden Bahn ist dabei immer identisch: Besserung wird gelobt, die auch solange hält, bis der nächste Defekt wieder zu einem wochenlangen Ausfall des Aufzuges führt. Eine dauerhafte Lösung sieht anders aus, was zur Folge hat, dass sich viele Bahnreisende erst im Vorfeld informieren, ob der Fahrstuhl überhaupt in Betrieb ist.

Dass sich jetzt auch der Kreisverband Emsland des Sozialverbandes Deutschland der Sache annimmt, ist ein wichtiges Zeichen. Zurecht sprach sich Papenburgs Stadtbaurat Jürgen Rautenberg dafür aus, gemeinsam das Problem anzugehen, um eine „größere Durchschlagskraft“ zu erreichen. Mit der Bahn als Gesprächspartner ist das auch notwendig.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN