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16.07.2018, 17:31 Uhr KOMMENTAR

Papenburger Flüchtlinge verdienen Respekt

Kommentar von Christoph Assies

Firmen sollten mutig sein und Flüchtlingen die Chance einer fundierten Berufsausbildung geben. Foto: Sven HoppeFirmen sollten mutig sein und Flüchtlingen die Chance einer fundierten Berufsausbildung geben. Foto: Sven Hoppe

Papenburg. Den 19 Flüchtlingen, die in neun Monaten an der Volkshochschule ihren Hauptschulabschluss gemacht haben, gebührt Respekt. Ein Kommentar.

Was für ein Kraftakt: In neun Monaten zum staatlich anerkannten Hauptschulabschluss. Und das in einem fremden Land und nach der prägenden Erfahrung, wie es ist, wenn man als junger Mensch aus seinem Heimatland fliehen muss.

Den Jugendlichen gebührt Respekt für ihre Leistung in dem Bildungskurs der Volkshochschule. Nun muss für sie dieser Aufwärtstrend weitergehen. Dafür muss auch die Gesellschaft etwas tun.

An weiterführenden Schulen bedeutet das Integration in den Klassenverbund, indem einheimische Klassenkameraden offen mit den Jugendlichen aus den fremden Ländern umgehen und sie mit einbeziehen. Nicht nur beim gemeinsamen Lernen, sondern auch bei gemeinsamen privaten Unternehmungen.

Firmen sollten mutig sein und ihnen die Chance zu einer fundierten Berufsausbildung geben, auch wenn sie sich dabei vielleicht einer intensiveren Förderung der Flüchtlinge stellen müssen.

Gemeinsam kann die Erfolgsgeschichte der jungen Migranten fortgeschrieben werden. Das Fundament ist gegossen.


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