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14.07.2018, 06:19 Uhr KOMMENTAR

Hand in Hand arbeiten für Papenburger Hafen

Kommentar von Christoph Assies

Kaianlagen im Papenburger Hafen müssen belegt sein, sonst bringen sie dem Hafen rein gar nichts. Foto: Christoph AssiesKaianlagen im Papenburger Hafen müssen belegt sein, sonst bringen sie dem Hafen rein gar nichts. Foto: Christoph Assies

Papenburg. Für die Entwicklung des Papenburger Hafens sollten Wirtschaft, Grundstückseigentümer und Stadt Hand in Hand arbeiten. Ein Kommentar.

Die Verkaufsabwicklung mit Investoren im Papenburger Hafen ist zunächst eine gute Nachricht. Neue Betriebe sorgen schließlich für eine gesteigerte Wertschöpfung im südlichsten Seehafen Deutschlands.

Die Tatsache, dass mehrere Kaianlagen in exponierter Lage im Papenburger Hafen nicht durch die Wirtschaftsförderung vermarktbar sind, weil sie kein Stadteigentum sind, ist kritikwürdig. Hier sind auch Eigentümer gefordert, mit der Wirtschaftsförderung in den Dialog zu gehen, um gemeinsam im Sinne eines florierenden Hafens zu agieren. Brachliegende Flächen und somit kein Umschlag bringt einem Hafen rein gar nichts.

Aufgabe im Rathaus muss es auch beim Fokus auf den wichtigen Bokeler Bogen bleiben, das große Ganze im Blick zu behalten. Bei von der Stadt kommunizierten Visionen, wie vor einem Jahr die um das Eisenbahndock, müssen nun wie von der Politik bereits beschlossen nun auch Taten folgen. Dafür sollten, wie in anderen Kommunen, Fachbüros beauftragt werden.

Nur wenn Wirtschaft, Grundstückseigentümer und Stadt Hand in Hand arbeiten, gelingt eine gute Stadtentwicklung, von der Bürger und Wirtschaft profitieren.


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