Hans-Ulrich Feller

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Es war an diesem Freitag, einem dieser heißen Sommernachmittage. Die Sonne brannte und ich sehnte mich nach dem Besuch eines bekannten Papenburger Heimwerkermarktes nach einer Erfrischung, um die witterungsbedingt erschlafften Lebensgeister etwas zu beleben. Solche Situationen wohl vorausahnend befand sich glücklicherweise auch ein Backshop im Haus, den ich auch aufsuchte, um mich bei einer Tasse Kaffee und der Zeitungslektüre über das Weltmeisterschaftsaus von den Einkaufsstrapazen zu erholen. Am Tisch neben mir nahm kurz darauf ein älterer Herr Platz, an der Leine einen stattlichen Teckel, der sich in Hundemanier lechzend aber wohlerzogen zu Füßen seines Herrchens unter den Tisch setzte. Nachdem die Bestellung zur Zufriedenheit des Gastes abgewickelt war, traute ich meinen Augen nicht. Die Bedienung kehrte noch einmal zurück und brachte für den kleinen Vierbeiner unaufgefordert und mit freundlichen Worten einen Napf mit frischem Wasser, über das er sich sogleich mit vernehmlichen Wohlgefallen hermachte. Hut ab, die Geste sagt mehr als viele Worte über die Einstellung und Motivation dieser freundlichen Servicekraft aus. Hans-U. Feller aus Aschendorf


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