Szenen aus dem Stadtbild Kunstwerke von Papenburger Schülerinnen am Hauptkanal

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Papenburg. Die expressionistischen Kunstwerke, die seit Donnerstag den Papenburger Hauptkanal schmücken, stammen von Schülerinnen des Mariengymnasiums. Sie haben die Plakate von Amnesty International abgelöst, die zuvor die Erklärung der Menschenrechte zeigten.

Die Bilder stellen die Meyer Werft, Gut Altenkamp oder die Skulptur „Jan treck an“ am Splitting dar. Abstrakt und in bunten Farben haben die Schülerinnen die „Galerie im Kanal“ genutzt, um Szenen aus dem Stadtbild Papenburgs auf die Leinwand zu bringen. Unter der Leitung der Kunstlehrerinnen Petra Runde und Cornelia Hummrich begaben sich die Schülerinnen zweier Grundkurse der Jahrgänge elf und zwölf in und um Papenburg auf Motivsuche, um fotografisch eingefangene Impressionen in malerische Kompositionen umzusetzen.

Angelehnt an August Macke (1887-1914), den bekanntesten deutschen Maler des Expressionismus, kommen in den Einzelwerken markante bildsprachliche Mittel zum Einsatz, wie beispielsweise die Verwendung intensiver Farbkontraste, die Erprobung spannungsvoller Perspektivwechsel sowie die Motivreduzierung auf vereinfachte Formelemente, die den maritimen Charakter der Kanalstadt erlebnishaft zum Ausdruck bringen.

Förderverein unterstützt Projekt

Besonders dankt die Schule dem Verein der Ehemaligen und Förderer des Gymnasiums, der das Projekt mit einem großzügigen Beitrag unterstützte. Die Betreiber der Galerie im Kanal, die Papenburg Marketing GmbH und die Werbegruppe Stadtmitte, sind laut einer Mitteilung der Schule begeistert von dem Beitrag der Schülerinnen und seien sicher, dass damit die Galerie weiterhin eine wertvolle Attraktivitätssteigerung des Hauptkanals bewirkt.


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