Bilanzsumme auf 18 Millionen erhöht Bauverein Papenburg weiterhin auf Erfolgskurs

Von Anna Heidtmann

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Vorstand und Aufsichtsrat des Bauvereins Papenburg sowie geehrte Mitglieder: (von links) Karl-Heinz Windels, Guido Lüppens, Theda Thomsen, Theo Leffers, Hilke Thiel, Winfried Nehe, Günther Schomaker, Gerd Freericks und Marita Siebrands. Foto: Anna HeidtmannVorstand und Aufsichtsrat des Bauvereins Papenburg sowie geehrte Mitglieder: (von links) Karl-Heinz Windels, Guido Lüppens, Theda Thomsen, Theo Leffers, Hilke Thiel, Winfried Nehe, Günther Schomaker, Gerd Freericks und Marita Siebrands. Foto: Anna Heidtmann

heid Papenburg. Der Bauverein Papenburg steht wirtschaftlich weiterhin auf gesunden Füßen. Das ist das Ergebnis des Geschäftsberichtes für 2017, den der Vorstand und der Aufsichtsrat den Genossenschaftsmitgliedern während der Jahreshauptversammlung vorgestellt haben.

Durch Zuwächse aufgrund von Neubauten und Modernisierungen erhöhte sich die Bilanzsumme des Bauvereins um 1,4 Millionen Euro auf rund 18,1 Millionen Euro. Investitionen in Höhe von insgesamt 822.000 Euro flossen dabei in die Erhaltung und Verbesserung der Wohnqualität. Nach der Veräußerung des Einfamilienhauses am Schwarzenbergweg und dem Erwerb einer Immobilie in der Hermann-Lange-Straße bewirtschaftete der Bauverein am Jahresende 615 Wohneinheiten, 81 Garagen, zwei Gemeinschaftsräume und ein Verwaltungsgebäude.

Preise unter Marktwert

Mit 4,29 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegt der durchschnittliche Mietpreis nach den Worten der Vorstandsvorsitzenden Marita Siebrands weiterhin deutlich unterhalb der marktüblichen Mietpreise in Papenburg. Erworben wurde außerdem ein unbebautes Grundstück an der Schillerstraße, das sich direkt hinter einem Mehrfamilienhaus des Bauvereins befindet. „Die ausgezeichnete Lage war hier ausschlaggebend für den Erwerb“, teilte Siebrands mit.

Die fristgerechte Fertigstellung der beiden Neubauten an der Ecke Langeooger-Straße/ Norderneyer-Straße zum 1. September  und der damit verbundene Umzug der Geschäftsstelle in die Verwaltungs- und Büroräume eines der Häuser bezeichnete sie als größte Herausforderung in diesem Jahr. 15 der insgesamt 17 neuen Wohnungen seien bereits vermietet. Die Gesamtinvestitionskosten wurden mit 3,7 Millionen Euro veranschlagt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir diese im Großen und Ganzen einhalten können“, sagte Siebrands und fügte hinzu, dass das bisherige Verwaltungsgebäude an der Landsbergstraße nach dem Auszug wieder zu Wohnraum umgebaut werde.

Überschuss von 493.000 Euro

„Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung unserer Genossenschaft positiv“, hob der Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Nehe hervor. Der Bauverein erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von rund 493.000 Euro, wovon etwa 449.000 Euro den Rücklagen zugeführt werden. Aus dem verbleibenden Bilanzgewinn von knapp 44.000 Euro erhalten die 972 Genossen eine vierprozentige Dividende auf ihre insgesamt 3202 Geschäftsanteile. Die restlichen knapp 11.000 Euro gehen ebenfalls in die Rücklagen.

Turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind Gerd Freericks, der dem Gremium 35 Jahre lang angehört hat, und Günther Schomaker. Er war 23 Jahre im Aufsichtsrat tätig. Als Nachfolgerinnen wählte die Versammlung Ursula Buse als Vertreterin der Mieterschaft sowie die Fachanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht, Hilke Thiel, in den Aufsichtsrat.

Neben den ausscheidenden langjährigen Aufsichtsratsmitgliedern wurden Karl-Heinz Windels und Theda Thomsen für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in besonderer Weise geehrt.


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