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20.06.2018, 18:30 Uhr KOMMENTAR

Ferienbetreuung in Papenburg lässt Fragen offen

Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper

In den vier Familienzentren im Stadtgebiet von Papenburg sowie dem JUZ an der Rathausstraße findet die Betreuung in den Sommerferien statt. Symbolfoto: Manfred FickersIn den vier Familienzentren im Stadtgebiet von Papenburg sowie dem JUZ an der Rathausstraße findet die Betreuung in den Sommerferien statt. Symbolfoto: Manfred Fickers

Papenburg. In Papenburg ist eine Debatte um die Kinderferienbetreuung entstanden. Ein Kommentar.

Im sozialen Netzwerk Facebook beschweren sich Eltern aus Papenburg darüber, dass die Stadt in den Sommerferien keine Nachmittagsangebote für Kinder macht, was voll berufstätige Mütter und Väter vor Probleme stellt. Gleichzeitig heißt es aus dem Rathaus, es haben sich zu wenige Eltern verbindlich für eine Betreuung nach 13 Uhr angemeldet. Die Situation lässt einige Fragen offen.

Auf Nachfrage kann die Stadtverwaltung nicht durch Zahlen untermauern, wo denn nun die Untergrenze bei der Größe der zu betreuenden Gruppe liegt. Das verwundert, schließlich sind doch Kosten für das Personal oder die Räume weitgehend bekannt, genauso wie das, was durch Beiträge für die Betreuung hereinkommt. Diese vage Situation verhindert auch, dass Einrichtungen oder betroffene Eltern gezielt Werbung betreiben können für den Fall, dass nur wenige Kinder fehlen, um eine Gruppe voll zu bekommen. Noch sinnvoller und für alle nachvollziehbar wäre gewesen, auf den Flyern optional Angebote ab 13 Uhr zu machen und dabei klar die Mindestteilnehmerzahl zu nennen.

Im kommenden Jahr will die Stadt die Befragung der Eltern weiter optimieren. Ein richtiger Schritt, bei dem zu hoffen bleibt, dass die Abfrage rechtzeitig erfolgt und die Mütter und Väter sie auch intensiv nutzen.


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