Änderung der Bezirksgrenzen Papenburg will Neubaugebiet Dieckhausschule zurechnen

Von Gerd Schade

Die Stadt Papenburg will einen Teil ihrer Schulbezirke ändern. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpaDie Stadt Papenburg will einen Teil ihrer Schulbezirke ändern. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Papenburg. Die Stadt Papenburg will das Neubaugebiet zwischen Bethlehem/Splitting und Rheiderlandstraße dem Einzugsbezirk der Dieckhausschule zurechnen. Aber auch die Splittingschule soll von Änderungen der Schulbezirksgrenzen profitieren. Die Änderungen sollen zu Schuljahresbeginn 2019/20 greifen.

Einen entsprechenden Beschlussvorschlag zugunsten der beiden Grundschulen macht die Verwaltung dem Kita- und Schulausschuss, der am Donnerstag, 14. Juni 2018, ab 17 Uhr im Rathaus tagt. Das letzte Wort hat der Rat in seiner Sitzung am 21. Juni (ebenfalls 17 Uhr).

In dem Neubaugebiet entstehen knapp 60 Bauplätze. Aus Sicht der Stadtverwaltung soll das Baugebiet dem Einzugsgebiet der Dieckhausschule zugeordnet werden, da die räumlichen Kapazitäten der Michaelgrundschule nicht ausreichten, wie es in der Vorlage für die Ausschusssitzung heißt. Und da die Dieckhausschule ohnehin saniert und umgebaut werden müsse, sei geplant, sie baulich wieder auf eine volle Zweizügigkeit zu bringen. Die Verwaltung betont, dass die Schüler aus dem Neubaugebiet einen Anspruch auf kostenfreie Beförderung hätten.

Eine weitere Änderung der Zuordnung sieht vor, dass der Straßenzug „Bethlehem“ hinter der Rheiderlandstraße der Splittingschule zugeordnet wird. Konkret: Die Hausnummern Bethlehem rechts 1 bis 51 sowie links 2 bis 56 verbleiben bei der Michaelschule, die Hausnummern rechts 53 bis Ende sowie links 58 bis Ende werden der Splittingschule zugeordnet.

Ebenfalls Teil der Splittingschule soll ein Abschnitt des Burlageweges (Hausnummern 49 bis 95) under Gutshofweg werden. Beide gehörten zum Einzugsbereich der früheren Bethlehemschule und waren nach deren Schließung im Jahr 2008 der Michaelgrundschule zugerechnet worden.

Alle Änderungen der Schulbezirksgrenzen sollen laut Stadtverwaltung zum Beginn des Schuljahres 2019/20 erstmals greifen. Bereits eingeschulte Kinder sollen ebenso wie Geschwisterkinder „Bestandsschutz“ genießen, so die Verwaltung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN