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11.06.2018, 19:36 Uhr KOMMENTAR

Zur Wahl des Ersten Stadtrates in Papenburg: Neuanfang

Ein Kommentar von Gerd Schade


Zum 1. Oktober wird Hermann Wessels seinen Dienst im Papenburger Rathaus antreten. Foto: Gerd SchadeZum 1. Oktober wird Hermann Wessels seinen Dienst im Papenburger Rathaus antreten. Foto: Gerd Schade

Papenburg. Das hätte Papenburg schon früher haben können. Im zweiten Anlauf ist Hermann Wessels zum neuen Kämmerer und Ersten Stadtrat gewählt worden – diesmal mit überwältigender Mehrheit. Alles andere wäre einem Schlag ins Gesicht von Wessels und zugleich ins Kontor der Papenburger Politik gleichgekommen.

Dem Aschendorfer gebührt Respekt und Anerkennung dafür, dass er sich dem Auswahlverfahren trotz des Risikos eines abermaligem Scheiterns erneut gestellt hat. Nun besteht die realistische Chance auf einen Neuanfang, der nach den lähmenden Querelen um Wessels’ Amtsvorgänger Martin Lutz bitter nötig ist. Arbeit gibt es zudem reichlich. Die anderen Fraktionen werden darauf achten, dass Wessels sie ohne eine dem neuen Amt unangemessene Nähe zur CDU anpacken wird.

Die EDR muss sich derweil nach 25 Jahren nicht nur einen neuen Geschäftsführer, sondern die CDU einen neuen Fraktionschef suchen. Hier wird durch die Wessels-Wahl ein Posten frei, auf dem ein jüngeres Ratsmitglied der Christdemokraten sein Profil schärfen kann.


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