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30.05.2018, 17:10 Uhr KOMMENTAR

Wasserverbrauch: Lieber ein schattiges Plätzchen suchen

Kommentar von Christoph Assies

Trotz anhaltender Hitze und Trockenheit sollte mit Wasser sparsam umgegangen werden. Foto: Christoph AssiesTrotz anhaltender Hitze und Trockenheit sollte mit Wasser sparsam umgegangen werden. Foto: Christoph Assies

Papenburg. Statt den Rasen kurz zu schneiden und danach zu sprengen, sollten Gartenbesitzer sich lieber ein schattiges Plätzchen suchen. Ein Kommentar.

Das Emsland ist eine Region mit vielen gepflegten Gärten und Grünanlagen – vielerorts eigentlich zu jeder Jahreszeit. In Trockenphasen sollten allerdings andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Die Sonne brennt, die Beete gleichen schwarzen Wüsten und viele Gartenliebhaber können es nicht mit ansehen, wenn der Rasen höher wächst, als normal und starten den Mäher. Um das Verbrennen des geliebten grünen Teppichs zu verhindern, wird gesprengt – auch in dieser Trockenphase.

Die Zahlen und Erklärungen des Wasserverbandes machen deutlich, dass Bürger nicht nur an ihre Gärten denken sollten, sondern vielmehr dazu beitragen müssen, dass das kostbare Naturgut Wasser für alle erreichbar bleibt.

Bewusstes Handeln für Wassereinsparung muss schon im heimischen Garten anfangen. Durch das einfache Aufstellen von Regentonnen lässt sich der natürliche Kreislauf ganz einfach nutzen, um das kostbare Gut aufzufangen.

Wer aber das Wasser aus der Leitung nimmt, sollte den Rasen wachsen lassen, in Maßen gießen und sich lieber ein schattiges Plätzchen suchen.


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