Tipps zum Schutz vor Kriminalität SPD AG 60 Plus besucht Papenburger Polizei

Das Polizeikommissariat Papenburg besuchten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft 60plus. Polizeioberrat Robert Raatz, Leiter des Kommissariats (Zehnter von links), und Gerd Müßing, Verkehrssicherheitsberater, und Nina Vinke, zuständig für Kriminalprävention (Dritter und Vierte von links ), gaben Tipps zum Schutz vor Kriminalität im Alltag. Foto: SPD 60 PlusDas Polizeikommissariat Papenburg besuchten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft 60plus. Polizeioberrat Robert Raatz, Leiter des Kommissariats (Zehnter von links), und Gerd Müßing, Verkehrssicherheitsberater, und Nina Vinke, zuständig für Kriminalprävention (Dritter und Vierte von links ), gaben Tipps zum Schutz vor Kriminalität im Alltag. Foto: SPD 60 Plus

Papenburg. Der Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat sich bei Mitarbeitern des Polizeikommissariats Papenburg über den Schutz vor Kriminalität im Alter informiert.

Polizeioberrat Robert Raaz erläuterte den Besuchern zunächst die Struktur des Kommissariats mit seinen über 100 Mitarbeitern in den Dienstellen in Dörpen, Nordhümmling (Esterwegen), Sögel, Werlte und Rhede. Danach erklärte er die Kriminalstatistik.

Vorsicht vor angeblichen Amtspersonen

Außerdem gaben Nina Vinke und Gerd Müßing vom Präventionsteam Tipps zum Schutz der Kriminalität im Alltag. Sie warnten vor Gefahren an der Haustür. So gebe es Kriminelle, die vorgeben, die Wohnung in amtlicher Eigenschaft oder mit behördlicher Befugnis aufsuchen zu müssen, zum Beispiel als Polizeibeamter, Mitarbeiter eines Versorungsunternehmens oder der Kirche. In solchen Fällen sollte man sich von solchen angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis zeigen lassen. Beim geringsten Zweifel wäre es zu dem sinnvoll, die Behörde oder Institution zu kontaktieren, von der die Person zu kommen behauptet. Auch Handwerker, die nicht selbst bestellt wurden oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden, sollten nicht in die Wohnung gelassen werden.

Ältere Menschen gezielt Opfer

Manche Täter würden gezielt ältere Menschen aufsuchen, um sie an der Haustür zu überreden, einen Vertrag zu unterschreiben, zum Beispiel für ein Zeitschriftenabonnement, einen günstigen Telefon- oder Stromtarif oder eine Versicherung. Grundsätzlich sollte man niemals etwas an der Haustür kaufen oder unterschreiben. Die Mitarbeiter wiesen auch auf die Gefahren am Telefon mit dem „Enkeltrick“ oder Schockanrufen hin und gaben den Rat, wenn einem etwas verdächtig vorkommt, sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu informieren.

Am Schluss der Veranstaltung bedankten sich die Teilnehmer für die umfassenden Informationen auch über Gefahren im Internet und versicherten, dass sie im Bekanntenkreis diese Hinweise weitergeben werden.