Für Amnesty-Versammlung Menschenrechte ragen in den Himmel von Papenburg

Von Carolin Nieder-Entgelmeier

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Papenburg. Um auf die Bedeutung der Erklärung der Menschenrechte aufmerksam zu machen, ragt seit Donnerstag ein Menschenrechte-Turm in den Himmel von Papenburg. Anlass ist die Jahresversammlung von Amnesty International, die am Samstag in der Fehnstadt beginnt.

Papenburg. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Mit diesen Worten beginnt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die vor 70 Jahren durch die Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Um auf die Bedeutung der Erklärung aufmerksam zu machen, ragt seit Donnerstag ein Menschenrechte-Turm in den Himmel Papenburgs. Auf Initiative von Amnesty International hat der österreichische Künstler Erik Tannhäuser seine Skulptur vor der St. Antonius-Stadtpfarrkirche aufgebaut. Anlass ist die Jahresversammlung von Amnesty International, die am Samstag in Papenburg beginnt.

Sechs Meter hoch

„Der Menschenrechte-Turm ist der letzte Baustein unserer Vorbereitungen für die Jahresversammlung“, erklärt der Sprecher von Amnesty International Papenburg, Gerold Siemer. Die sechs Meter hohe Kunstinstallation von Erik Tannhäuser soll bis Pfingstmontag auf die Wichtigkeit der Menschenrechte aufmerksam machen. „Wir müssen alle etwas für Menschenrechte tun, deshalb ist es wichtig, dass wir sie kennen", sagt Tannhäuser.

Alle 30 Artikel angebracht

An der Stehle seines Turms hat der Künstler alle 30 Artikel der Erklärung angebracht. Passanten können einen dieser Artikel auswählen und den Schriftzug Menschenrechte Stück für Stück mithilfe einer Kurbel nach oben drehen. „Werden alle Artikel der Erklärung berücksichtigt, dann wird der Schriftzug Menschenrechte leuchten", ergänzt Tannhäüser.

Am Samstag eröffnen Amnesty International-Vorstandssprecherin Gabriele Stein und Generalsekretär Markus N. Beeko um 9 Uhr im Forum Alte Werft die Jahresversammlung. Dort startet um 12.30 Uhr ein Demonstrationszug. Anschließend singt um 13 Uhr am Platz vor dem Kino der Menschenrechtechor unter der Leitung des Komponisten Axel Christian Schullz. Judith Holofernes, ehemalige Sängerin der Band „Wir sind Helden“, tritt ab 20 Uhr in der Alten Kesselschmiede auf.


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